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0. vorwort HISTORIE 1. null bock, null future 2. fiendship: MOSEL-PUNK 3. die grösste LIEBE 4. CANNABIS 1995 5. accumulation of human chaos 6. SOZIALES nachspiel 7. CANNABIS 1997 8. auf wunsch von: ANNA S. 9. obdachlos 10. at the MOSEL |
dieser teil der life-storie von
TATIANA S.
ist sehr aussergewöhnlich, dass der entwurf
lange warten musste. dieser teil nimmt einen
ganz besonders schweren raum meines lebens
ein und fällt in die zeit, wo für meine
lebensgemeinschaft von
TAP S.
(tatiana, anna und peter)
verfolgt, denunziert und kriminalisiert
durch dörfler in verbindung mit der
gemeinde morbach,
hunsrück wurde TAP S.
an den rand der sozialen armut
gebracht und erschien nach 7
jahren protest im computer als:
unbekannt verzogen, obwohl
täglich vorort präsent.
somit erschienen die ersten
begegnungen
mit MOSEL-PUNKERern,
unsere geschichte sprach
sich schnell rum, wie
sternschnuppen am düsteren
und untergehenden
nachthimmel und wir
lernten immer mehr von
ihnen im rathhaus-cafe
kennen. dort trafen sich
MOSEL-PUNKER
regelmässig.
natürlich war auch in dieser
verbandsgemeinde
die "bus-halte" auch in
morbach ein zentrum
und entwicklung von chaos,
rebellion, protest, punk, wobei
ich nicht nur das bunte bild
dieser freunde schlecht fand.
die methoden der
ordnungsbehörde die
konsequent und
aufdringlich bemüht war,
den kreis von jungen menschen
als "vermischte gesellschaft"
immer wieder zu sprengen,
äusserst bescheuert bis brutal.
der hit war es nicht.
ich traf junge menschen,
die nicht nur fassungslos
und mit staunen das vorgehen
der gemeinde morbach gegen
uns und auch gegen sie selber
ertragen mussten. ich fand
letztendlich den unikaten
wunsch unter diesen
jungen menschen, der
meinem herzen so obliegt:
einfach in ruhe gelassen zu werden.
der grund, warum ich diese
storie schreibe, macht
ungemeinen sinn:
MOSEL-PUNK.
der verlauf dieser storie ist
schon sehr aussergwöhnlich
und meine mutter valentina j.
hatte recht: für einen solchen
weg muss man geboren sein.
es ist nicht so, dass ich den teil:
gerne schreibe. der schmerz der
sinnlichen erfahrung hat sich
nicht gelöst und der kleine
rückblick und reise meines
lebens verstärkt
das, was:
CANNABIS
consumenten in vielzahl so sinnlich und
exempalrisch erfahrbar ist: die eiskalte und
schneidende ernergie, die in windeseile im
körper hochschnellt, wenn:
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gerade weil die erfahrungen um
CANNABIS
so einschneidend sind, und
vielzählige menschen das
gleiche erfahren (haben) ist
es für micht wichtig geworden,
mich in eigene storie zu outen,
vor allem um zu zeigen wie ich
als nord-deutsche und
weitgereiste nach 7 jahren
im tiefsten hunsrück zur
MOSEL-PUNKERIN
geworden bin.
ONCE A PUNK, ALWAYS A PUNK,
oder: high sein,
frei sein und immer mit dabei
sein. das echte bewusstsein.
zurück zur übersicht
das erste einprägende ereigniss
1993 mit zunächst
noch wenig
MOSEL-PUNKERN
war ein vollmond abend im
rathaus cafe in morbach,
indem sich MOSEL-PUNKER
im hinteren raum trafen und sogar
eigene tapes auflegen
konnten. ein seltsames cafe.
die wirtin schien den
MPs
und auch uns sehr aufgeschlossen
zu sein. immerhin waren wir bis 1993
noch ständig mit anna s. unterwegs
und erst allmählich fand auch sie
gleichaltrige freunde,
wobei sich jene sowie ihr
FRIEND-SHIP
zu den festivals und anderen
bis heute beweglich in der in
entwicklung erfreulich
positiv gehalten hat.
dieser erste voll mond abend
das lag an den berichten
und aussicht:
wir hatten gerade das project
und reisegewerbe: namaste nepal
still gelegt. die allgemeine
politische sowie wirtschaftliche
entwicklung, vorab erfahrene
sehr schwere wasser- und
sturmschäden und vor allem
die vehemente ablehnung
und verfolgung der
verbandsgemeinde
unter den sozialen
existenzbedarf und minimum
zu rutschen. gnadenlos.
die gemeinde morbach
kürzte uns sofort,
als wir uns auf anraten
der landesregierung
zum sozialamt begaben,
1993 jeweils 30%
der lebenshilfe. und
zwar sofort, als ich für
die kinder des kleinen
dorfes elzerath,
wunderschön im hunsrück
gelegen, jedoch
noch mehr als am ende
der welt, im winter
die öffnung des kaum
genutzten gemeindehauses
beantragte. das dorf elzerath
liegt letztendlich
noch viel weiter hinter
dem ende der welt.
hier war - wie die
hunsrucker jugend selber
sagt - nicht nur die
hippie-zeit vorbeigezogen.
nach diesem ersten antrag kam sofort der
befehl für dm 2,-- die stunde das meist leere
gemeindehaus in elzerath zu putzen. zu dieser
zeit war ich längst körperlich durch den einsatz
im project und reisegewerbe: namaste nepal
völlig erschöpft, hatte kaum gewicht noch
kreislaufund verschiedene beschwerden,
dessen gutachten durch einen sehr
kompetenten naturheiler thomas s.
u.a. nicht anerkannt wurde. thomas s.
verliess wie viele andere - manche sogar
den heimatlichen - hunsrück, hauptsache die
verbandsgemeinde morbach.
wir wurden nicht nur unrechtens gekürzt,
sondern man sperrte uns die krankenkasse
und berechnete uns als abzug obendrein einen
imaginären und diffusen betrag von dm 1.500,--.
erst viel später konnte ich durch das verwaltungsgericht,
trier, manches stoppen und sogar rückwirkend erzielen,
jedoch nicht die 30 % kürzung. das oberste gesundheits
amt in trier hatte obwohl in bedenken und verbindung
von körpergrösse und gewicht befunden, dass trotz
chronisch rezividierender knochen probleme das
reinigen eine ausgleichende bewegung für die
weichteil reuhmatisierten muskeln seien. aua
ohne ende. es war ganz eindeutig, meine
dread-locks und natur-schwung hatten
hier mächtig abgetörnt.
in diesem zusammenhang zeigte auch der
damalige bürgermeister seine obermiese und
unmenschliche haltung. ein vampir, der 24 stunden
am tag seine bürger aussaugte um sich selber
ein denkmal zu setzen. als ein vampir der ultra
mega übelsten sorte. er teilte dem
verwaltungsgericht doch tatsächlich mit:
" die gemeinschaft lebe in so bescheidenen
verhältnissen, dass ihr ein solch geringer betrag
zumutbar ist. " hammer hart und gnadenlos. im laufe
der zeit waren wir auf dm 650,--/750,-- für drei personen
gesunken.
in diesen zeiten, wir lebten in einem 608 mercedes
mit kofferaufbau und späterhin in der weihnachtsmarkt
holzhütte und holz-sommerstand auf unserer eigenen
4.700 qm grossen brache, versagte man uns nicht nur
das soziale minimum, sondern wir mussten im winter
1993 vergeblich auf eine heizung warten und konnten
plötzlich keinen strom mehr bezahlen. 1995/1997 wurde
an uns kein strom mehr geliefert und ich kann mich erinnern,
dass es auf unserer brache plötzlich noch ruhiger wurde.
die begründung der gemeinde hiess in diesem
zusammenhang: " kinder können auch am tag
lernen. " übel. zum arbeiten für dm 2,-- und duschen
in das freibad. die wäsche sollte ich bei freunden
waschen. der grösste hohn war der befehl einen
tag nach einer ekelhaftenun zwangsräumung
und einweisung die obdachlosenunterkunft 1996
in morbach schwere forstkultur arbeit zu leisten
mit 50% kürzungsdrohung und minusgradenlos.
ein
MPler
schlug die hände über den kopf. er war selber
zu dieser arbeit verpflichtet. erst als bürgermeister
lieser 1996 morbach verliess, konnten wir 1997
nachdem wir doch noch unter die rute seiner letzten
zuckungen untergehen zu schienen,
AT THE MOSEL.
landen. dank:
MOSEL-PUNK
und
HUNSRUCKER JUGEND.
dass, was uns die
MPer
damals 1993 von ihrer situation und geschichte
morbach erzählten war ebenso gar nicht ansprechend
und irgendwie sassen wir direkt schon in einem boot
und eine für mich lebensnotwendige freundschaft
entwickelte sich, die mir nach langen reisen und in
erschreckender sozialer not eine menschliche basis
sprich: wurzeln bot und erst viel später erkannte ich,
dass diese erfahrungen meines lebens eine "kann"
bestimmung ist und auf gar keinen fall ein roter faden.
dafür jedoch:
als wir uns 1993 im hunsrück das erstemal in diesem
seltsamen rathaus trafen, entstanden durch die
anfängliche und düstere stimmung die zeilen
"soziale hölle und demokratische folter".
siehe hierzu:
ganz urplötzlich wechselte an diesem abend
die atmosphere als ein
MPer
mit damals noch wehenden langen haaren in der
tür erschien und der lange tisch füllte sich immer
mehr mit frischem wind der
MPler
und überall lief locker das gespräch. wallungen.
punk. das ging mir damals schon sehr gut ab.
von dieser energie angesteckt, es lag bestimmt
auch am vollmond, fasste ich sogleich ein flugblatt,
dass sich gegen den bau eines center parcs in der
verbandsgemeinde morbach richtete und im gleichzug
die öffnung der ewig leer stehenden landwirtschaftsschule
forderte. natürlich für
MPer
und mein project:
auf jeden fall mit probe-raum zum music machen.
auch ich gebe mich gerne musikalisch.
in ebenso schneller zeit hatte ich zu dem flug-blatt
oder flyer wie es heute heisst, genauso ungeplant
und spontan unterschriften zusammen, die mit der
forderung an den bürgermeister lieser und
landesregierung, r.scharping, geschickt wurde.
bürgermeister lieser war an meinem project:
gar nicht interessiert. bei einem persönlich erreichten
termin erklärte er hammerhart und das mir, dass er
lediglich daran interessiert sei, anna s. fremdzuplacieren.
das gespräch war von meiner seite nach 1 minuten
abgeschmettert und seitdem lief die kommunikation
zwischen uns jede menge über das verwaltungsgericht,
trier und amtsgericht, b.-kues, ohne uns dort jedoch
persönlich zu treffen. ich wäre sonst zu keinem
termin erschienen.
der antrag von anna s., einen kinder-floh-markt zu
machen wurde natürlich auch abgelehnt und in
eigener regie durchgeführt. und es sollte noch
schlimmer kommen. nachdem dann noch durch
eine kleine interessengemeinschaft der beiden
betroffenen dörlichen gemeinden, zwischen
denen unsere ca. 4.700 qm lag, auf der wir seit
1989 lebten, durch speziell hohen jugendanteil
der bau eines center parcs abgeschmettert
wurde, war das chaos perfekt, weil ich
natürlich in der interessengemeinschaft
aktiv für meinen heissgeliebten hunsrück
wurde. wir wurden wie es hiess zur
"schefsache" von bürgermeister
lieser. pass-wort:
dabei kam es auch zu echt herzhaften begegnungen.
einmal wollte er mir das geld sogar, ganze dm 200,--
nicht nur aus der hand reissen, sondern er trat mir
dabei auch auf die füsse und hatte die polizei-beamten,
die im gleichen gebäude waren, dabei schon bestellt,
die jedoch gar nicht wussten, was abging. manchmal
musste ich auch herzhaft lachen und konnte nur
denken: wie zu bescheuert und krass. im grossen
und ganzen sollte sich durch bürgermeister
lieser und seine zwei ganz besonderen mannen,
die in diesem hause namens verbot haben, die
schlimmste zeit meines lebens entwickeln.
bürgermeister lieser (cdu) hatte offensichtlich nicht
nur die fremdplacierung von anna s. die abgründige
tiefe soziale kürzung, sondern auch versuchte
kriminalisierung sowie ganz offene vertreibungspolitik
im kopf. letztendlich konnte man in diesem bereich von
ihm sowieso nichts, schon gar nichts gutes erwarten.
allerdings hatte er an unserer sturheit und sammlung mit
MPern
und
HUNSRUCKER JUGEND
schwer zu kämpfen.
ein dorn im auge war ihm sicher nicht nur unsere bunte
dread-lock und punk erscheinung, sondern der 5-jährige
schul-boykott von anna s, der natürlich in den jahren
von mir ausging. ich habe sie bis heute an keiner
schule angemeldet. sie ist inzwischen 18 jahre alt (00)
und geht mit erfolg zur hiesigen berufsfachschule.
anna s. ist mein ganzer sonnenschein, meine
zuckerpuppe, mein darling, mein baby-cool,
meine schwester, mein bruder und mein bester
freund. ladie sunshine:
als der trubel über den nicht-schulbesuch von anna s.
begann, habe ich sofort reagiert und bin jeden
behördlichen weg gegangen, um zu erfahren, dass
das fehlen in der schule als busgeld wie ein falsch
parkendes auto behandelt wird. weder amtsgericht,
jugend-, bau- und gesundheitsamt, die der
bürgermeister und denunziantin bis 1996 immer
wieder bewegte, hatten bei einer grösseren
anhörung mit dr. g. wilmers von der landesregierung
und bezirksregierungs schulrat aus trier eine
fremdplacierung im sinn. im gegenteil. es wurde
sogar betont, dass es wünschenswert sei, wenn
es mehr solcher intakten und "innigen" beziehungen
zwischen kind und eltern gäbe. ein stolzes lob.
frau müller, jugendamt kreis-wittlich, der ich ewig
dankbar bin und die sich auch durch
dienstaufsichtsbeschwerden durch den bürgermeister
nicht umstimmen liess, gab sogar bei der anhörung
an: "hut ab vor einer frau, die so für ihre sache geht."
warum sie so sagte, ist eine längere geschichte.
wahrscheinlich wusste sie ganz genau, dass
nicht nur die
PUNKER
von frankfurt, saarbücken und quer beet deutschland
unsere geschichte verfolgten. unsere frankfurter freunde
wollten sogar die brache im hunsrück besetzen, als sie
hörten, dass wir das gelände verkaufen mussten. die
saarländer gar, wollten schon 1992 für uns und
LEGALIZE IT
plakate kleben. immer wieder, wohin ich auch ging
und in der not war, es waren
PUNKER,
die mir zur seite standen.
die landwirtschaftsschule in morbach bekamen wir
1993 natürlich nicht. sie stand noch sehr lange leer,
bis sie für vereine geöffnet wurde, deren gründung
dem project:
nicht obliegt.
auf jeden fall liegt in dieser zeit der grundstein einer
freundschaft zu
MPern,
die in den folgenden verschärften jahren sich immer
wieder frisch gezeigt hat und mir/uns nicht nur basis
gab, sondern die berechtigung und identifikation:
an dieser stelle will ich allen
MPern
ernsthaften dank für die vielen hilfreichen hände und
menschliche hilfe aussprechen, weil partie zusammen
machen ist einfach:
FRIEND SHIP
in schlechten zeiten zu halten oder sogar aufzubauen
ist für mich überhaupt der grundstein sozialer und
menschlicher kommunikation.
nach diesem so einprägendem erlebnis 1993,
trafen wir
MPer
einfach immer irgendwo. die welt
ist klein. dabei standen, sassen wir natürlich
friedlich beeinander.
PUNK
ist letztendlich in der basis gewaltlos, im protest
jedoch nicht zu überhören. und das ist auch gut so
.
manchmal kam es auch vor, wenn wir 7 km nach
morbach und zurück zum einkaufen bei jedem
wetter laufen mussten, weil die öden dörfler uns
ächteten, weil wir auch angeblich läuse und sonst
was hatten, das ganz plötzlich
MPer
hielten oder uns von morbach zurück brachten. das
waren ungemein erfreuliche sternstunden, vor allem,
wenn morgens ein strafbefehl der gemeinde in
der post war. zudem gab es immer noch die "bushalte".
sozialer treffpunkt:
JUGEND
immer häufiger wurden wir zu den obligatorischen
parties und auftritten der regionalen bands
und
MP
eingeladen. dabei wird mir die fassnachts-partie
1994 in der jugendherberge auch in erinnerung
bleiben. und die geburtstags-partie der
MP-TWINS
wurde auch für uns zu einem gewollten
"MUSS".
es war nicht nur die zwangszuführung zur schule u.a.
themen meines bewegten lebens und das uns
MPer
inzwischen beim aufstellen der schweren holzhütte
und manchen mehr behilflich waren, sondern es war
diese aussergewöhnliche aktive und herzliche energie,
die im raum steht, wenn man
MP
trifft. das geht mir nicht nur noch heute so, sondern
hat sich im laufe der jahre verstärkt, auch wenn ich
manche
MPer
beginn 1994 wurde der existenzielle sowie
behördliche druck grösser und schier unerträglich
jedoch nicht durch die ämter und behörden, bei
denen wir als unnötiges aktenzeichen lagen. hier
fand ich entweder eine quasi duldung bis positive
resonanz für das project:
die ewigen denunzierungen, nachdem man
uns für angebliches falschparken auf dem
eigenen gelände und schul boykott nicht
mehr anzeigen konnte, gingen von manuela
m.-b. aus unserem dorf in verbindung mit
bürgermeister lieser aus. und natürlich
erinnere ich mich - jedoch ganz bestimmt
nicht gerne - wie ich nachts schweissgebadet
aufwachte, um zu schauen, ob anna s. noch
da war. sie war.
in dieser zeit waren
MPer
längst unsere freunde. die einzigen, die
zu uns hielten und an den ereignissen
um uns regen anteil nahmen. selbst wenn
wir kontakt zu vielen menschen fanden, blieben
diese begegnungen jedoch nur auf der oberfläche.
zu meiner grössten freude war natürlich
auch anna s. sofort in unserem neuen
freundeskreis integriert und so wurden
wir immer mehr zum dorn im auge und
unmut der gemeinde und uncoolen
bevölkerung. warum man so liebenswerte
und friedfertige menschen wie uns und
andere immer wieder in den sozialen
abgrund zwingen will, bleibt bis heute
unverständlich und auch unvergesslich.
die auswirkungen waren viel zu hart und
einprägend, jedoch für die weitere entwicklung
unseres lebens wertvoll und positiv.
jeder
CANNABIS
consumer, der ähnliche erfahrungen gemacht
hat, vor allem im sozialen bereich, weiss, wovon
ich rede. natürlich gebe ich inzwischen zu,
dass mein no-konformistisches konzept
und stur-bockiger drang zur umsetzung
in enger simbiose mit anna s. in verbindung
mit
PUNK
und eigenem alter sehr aussergewöhnlich ist.
manche dieser erfahrungen gönne ich keinem
anständigem allgemeinen bürger. ebenso ist
mein in der grundwurzel schon vorhandener
respect gegenüber zur zeit anwachsender
GLOBALEN ARMUT
immense gewachsen. ich kann nicht
verstehen, warum nicht endlich die pflanze
CANNABIS
als überlebungschance für einen
WELT WEIT FRIEDEN
völlig freigesprochen wird. über 32 jahre illegalität,
druck, zwang und soziale auswirkungen sind einfach
genug für mich und ich finde das ganze spiel um
CANNABIS
inzwischen fürchterlich unerträglich. es macht
mich zwischendurch immer wieder krank.
je grösser der druck wurde, speziell ab 1994,
desto mehr fing ich an, in der hütte zu schreien.
von singen konnte keine rede sein.
PUNK.
gewalt erzeugt gegenwalt, die nicht immer einfach
zu händeln ist. und ich nutze die stimme, sprache,
schrift, bild, music und vor allem den tanz, um meine
eigenen aggresionen in positive bahnen zu lenken.
oder, um sie einfach aufzulösen. der mensch ist ein
wahres prachtwunder.
kein wunder, dass ich mich schon damals zu
MP
hingezogen fühlte und irgendwie ist dieses
FRIEND SHIP
liebe auf den ersten blick gewesen. ein
täglicher schrei nach sozialer gerechtigkeit:
CRY OF DISTRESS.
FUCK DE ARMIE: START NOW.
ab 1994 kamen uns immer häufiger
MPer
und hunsrucker
JUGEND,
wenn auch nur vereinzelt auf der brache
besuchen. der harte kern. aus dem haus
waren wir 1992 schon ausgezogen. zum
bauen dieser art sind wir natürlich nicht
gekommen. am anfang "lebten" wir im lkw
bis wir die weihnachtsmarkt-holzhütte und
den sommer-holzstand aufbauen konnten.
letztendlich stellten unsere freunde fest, dass
unser eigenes leben auf der brache zwar einer
harmonischen idylle nichts entbehrte, das gelände
ist total schön und traf uns ebenso wie
LOVE
auf den ersten blick. der rest und alltägliche
voraussetzungen jedoch speziell im winter
wurden als
HARD CORPS
bezeichnet, und obwohl wir 1995 längst
mit eigenen öfen heizten, habe ich ein
paar mal überlegt, ob ich die stiefel unter
der decke auch anlasse.
während des schreibens läuft ein film voller
helfender hände an mir vorbei. ich sehe freunde,
bei den wir immer wieder baden und im winter
unsere wäsche waschen konnten. dabei fällt
mir auch manu ein, die bei eisiger kälte und
schnee abends noch 9 km gefahren ist, um
uns einmal brot zu bringen und um uns
einen zwanni zu leihen.
dann kam die zeit als aus den anliegenden
dörfern, daniel, bernd, christoph marley und
tommy regelmässig bei uns waren. sie nahmen
uns nach der arbeit nicht nur mit, sondern
die last des schweren einkaufes und stress-laufen
war vorbei. letztendlich war es eine wunderschöne
zeit und bernd wollte es zunächst nicht glauben,
dass die paar fliegen, die trotz kuh-weide hinter der
brache nicht mehr wurdem, die angreifenden
wespen aus der hütte jagten. wie die frechen
meisen mit uns auf dem tisch auch in der hütte
frühstückten. selbst das holzhacken im kalten
frühling mit daniel wird mir wie alle diese guten
dinge warm in erinnerung bleiben. auch, dass
unsere freunde den
PUNK
um uns herum nicht abhielt zu uns zu kommen.
und oft genug sassen wir viele stunden
schweigend in der enge, um in die
unendliche weite zu schweben. in
der ruhe liegt die kraft. auch in
FRIEND-SHIP.
als sich ein kleiner kreis von freunden
in unserer wohnlichen enge 1995 eingependelte
hatte, erhielten wir im frühjahr den ersten
hausdurchsuchungsbefehl im hunsrück, natürlich
durch eine anonyme anzeige: wir würden gras an
jugendliche verschenken, nicht verkaufen. dieser
befehl war, wie ich erst viel später las schon im
november 1994 ausgestellt. zu derzeit begann
eine neue denunzierungscampagne.
anna s. ging so gut es ging zur schule und
wurde sehr schnell klassenbeste im vorlesen
und zweite bei einem kreis-wettbewerb. selbst
die gemeinde wurde friedlicher und war bereit,
uns materialien zur isolierung der holz-hütte
zu stellen. diese war nämlich top und ökologisch
gebaut, sonst hätten sich die vielen spinnen
am himmel nicht wohl bei uns gefühlt. diese
hütte hatte uns der bruder von peter s.
für die märkte gebaut und sie war nich
nur extrem gut ausbaufähig, sondern wie
der lkw mein
TEMPEL.
unzählige seelen von menschen waren
durch diese hütte und holzstand in 6 jahren
an unzähligen orten gewandert und nun
lebten wir fest darin. diese idee und flash
back hat mich manches mal deftig verschickt.
diese erste hausdurchsuchung im hunsrück
1995 war nur kurz, weil im haus und durch sturm
schäden in der werkstatt ein heilloses chaos
herrschten, der lkw, durch winterfeuchtigkeit
nicht bewohnbar und die nicht isolierte hütte
liess die beamten für einige minuten sprachlos
erscheinen. man konnte es förmlich hören.
auch
die verdutzte frage: "hier leben sie".
noch heute sticht die frage einen
monat später bei einem besuch
von dr. g. wilmers, damals bei
fraktions-vorsitzenden r. scharping,
bonn, immer noch heiss im kopf:
"wie kann man nur so leben".
das frage ich mich heute auch so
manches mal. wir hatten nichts.
keine wohnung. keinen
strom. kein wasser im
winter. keine reguläre toilette.
keine möbel. keine heizung. und
kein viel nichts mehr. wir hatten
sogar schon unsere brache
verkaufen müssen, obwohl
die bank sehr viel geduld
mit uns hatte.
die brache hatten wir 1994 an einen
miesen hinterhältigen umweltverpeste
und jaguar kiffer der region und dorfes
im wahrsten sinne für nichts verkauft.
mit lebenslangen wohn-und nutzungsrecht.
hierauf komme ich noch und gebe meine
zeile hierfür endlich frei.
als die beamten 1995 vor dem tor
standen, stellte ich spontan
eine gegenanzeige, ohne
zu wissen, warum. vor
dem tor hatte ich ein
schild, das die beamten
offensichtlich
amüsierte.
usw.
der besuch dauerte ganze 10 minuten
und die 4.700 qm grosse brache sind
sie nicht abgelaufen, wiesen jedoch
darauf hin, nicht anzubauen, sonst
müssten sie wiederkommen. ich glaube,
der anblick unserer totalen armut,
verbunden mit unserer eigenen
ausstrahlung hatte sie schon
mächtig verschickt.
nach diesem besuch habe ich ein
statement mit diverser verteilung
über die grundsätzliche haltung
zum thema: aussagen/anzeigen
gemacht, nämlich keine bei der
kripo und staatsanwalt schaft,
sondern nur vor gericht, wo wir
hinlänglich bekannt waren. von
der kripo wurde ich nicht mehr
geholt. meinen anspruch zum
thema gegen/anzeigen überhaupt
sollte sich 1997 ganz massiv
ändern.
1995 war ich natürlich erstmal total
wütend. ohne ende und verfasste
ein längeres statement
zum eigenbedarf von
CANNABIS
als bekennende cosumer seit tatiana s.
1968 und peter s. seit 1970. dieses
schreiben schickte ich an diverse
ämter und behörden, auch an die
gemeinde morbach.
auch wenn bei dieser hausdurchsuchung
1995 - im gegensatz zu 1987 und 1997 und
manch anderen behördlichen spektakeln
- letztendlich nichts abging, war ich
heilfroh, dass ein paar km
MPer
wohnten, bei denen ich mich
erstmal abtexten konnte.
kurz darauf erhielten jede menge
MP
er ähnliche dörliche hetze und
denunzierungen und immer
mehr zogen an die mosel.
deswegen riss der kontakt
jedoch nicht ab. im gegenteil.
zu manchen
MPern
wuchs die freundschaft erst richtig,
als sie und wir später ebenso an die
mosel zogen. auch wenn hier auch
nicht alles gold ist, was glänzt, kann
man den unterschied zwischen hunsrück
und mosel wie indien/nepal vergleichen.
das eine land aggressiv. das andere lieb
licher und offener.
im frühjahr 1995 erhielten wir eine
räumungsklage von rolf d., einem
häuserspekulanten, der sich als
freund und helfer in der not
eingeschlichen hatte. ein gestellter
wohnwagen, ein alter 2 cv, aufnahme
in seinem haus und so weiter. damit
brachte er die dörfler erst recht
gegen uns. wegen nix und wieder nix.
dieser angebliche freund
war auch einigen
MPern
ein begriff bis bekannt, weil er nicht nur
versuchte, sich zwischen uns zu drängen,
sondern uns ins aus zu setzen. ein
dummes geschäft. ein
MPer
rolf. d, und dass soll er ruhig wissen,
hatte mich ab 1994 folgend in das tiefste
loch meines lebens geworfen. dagegen
war die zwangszuführung zur schule ein
kinderspiel, obwohl auch nicht ohne
und bestimmt lebhaft.
rolf. d. kann ich jedoch nicht verzeihen,
weil sein dummes armes spiel auch
anna s. betraf. wir hatten ihm unsere
geliebte brache geschenkt. er nahm
uns wie man folgend erfährt die
menschliche ehre und würde und
vor allem das versprochene lebens-
und nutzungsrecht auf der brache.
schulden, die rolf d. mit zinseszins
nicht begleichen kann.
und als resonanz seines tuns und
handelns seine gerechte antwort
erhält. davon bin überzeugt, ohne,
dass ich/wir ihn überhaupt noch in
gedanken haben. er taucht hier lediglich
als folge in der storie auf. ansonsten
ist er bei uns schon lange nicht mehr
im gespräch.
die vielen tränen zu dieser storie sind
längst versiegt hier an der mosel,
obwohl er auch hier wie in elzerath
nur ein paar häuser weiter wohnt
er hat vergeblich versucht etwas zu
erreichen, was meiner gemeinschaft
offensichtlich in die wiege gelegt
wurde:
FRIEND-SHIP.
weder er noch die gemeinde morbach
oder sonst wer, kann meiner
gemeinschaft und freunden
dieses urprinzip nehmen.
die aufforderung zur zwangsräumung
nahmen wir nicht ernst und blieben.
wo sollten wir auch hin. das angebot
der gemeinde, in die obdachlosen
unterkunft zu ziehen, lehnte ich aus
guten gründen ab. im laufe der zeit
versuchte ich sogar mit flyer in
verschiedenen shops, eine
wohnung zu finden. ohne erfolg.
im august 1995 erreichte uns dann
wieder ein neues aufregendes erlebnis.
als wir nach ca. 2 stunden vom einkaufen
zurückkamen, hatte jemand den holzstand
vor der hütte angezündet. die streichhölzer
lagen noch auf dem gasherd, in unmittelbarer
nähe des lkws und in einem ganz kleinem
gefäss war hirse gefüllt worden.
vor der hütte und dem und lkw hatte
das feuer offensichtlich halt gemacht.
es sah alles sehr nach fachunkundigem
zündeln aus, und hat uns ganz mächtig
erschreckt. unsere lieblich aufgebaute
idylle war ganz mies zerstört worden
und ich war froh, dass nicht nur
MPer
bei der rückkehr aus morbach
dabei waren, sondern auch
barnie. ein älterer und unikater
hunsrocker.
natürlich haben wir die polizei nicht
geholt. und der erste bauer im dorf
sagte doch tatsächlich, dass man
ihm ruhig bescheid hätte geben
können. er hätte noch 7 kanister
mehr über unsere idylle
geschüttet. da mir die
spekulation überhaupt
nicht liegt, war das
thema schnell gegessen.
trotzdem zu hammerhart.
im april 1996 war es dann soweit.
rolf d. hatte das gelände an seinen
bruder verkauft, einem schauspieler,
der lange in den staaten gelebt hatte
und dort den blauen himmel nicht
verkraften konnte. als er das erste
mal das gelände betrat befanden
wir uns ganz friedlich mit christoph
in gedanken in nepal.
durch diesen verkauf war es rolf d.
in verbindung mit der gemeinde,
das vergesse ich ihm nie, gelungen,
uns zwangsweise zu räumen und
anna s. und ich wurden in die
obdachlosenunterkunft in
morbach eingewiesen, die
ich schon 1995 abgelehnt
hatte. und ich wusste
genau warum. eine
unmenschliche
zumutung.
peter s. und ich waren seit
november 1995 geschieden, wollten
jedoch auch auf wunsch von anna s.
weiter als gemeinschaft zusammenleben.
zudem hatte sich anna s. 1986 peter s.
selber als ihren papa ausgesucht.
wir hatten die ersten 3 jahre durch
mein hohes vegan leben und stillen
alleine bis ziemlich
isoliert in lüneburg gelebt.
unser beider
heimatstadt.
die zwangsräumung bleibt natürlich
ein tag für sich, vor allem in der tiefe.
das thema: obdachlosigkeit und sozialer
ruin bekamen allerdings ein völlig neues
gesicht. ich kann inzwischen verstehen,
warummanche menschen nach so
einem erlebnis erst recht in den
sozialen abgrund fallen.
zum packen hatten wir nicht soviel.
alles, was wir noch persönlich
besassen, war sowieso immer
in kartons gepackt. wir hatten jedoch
keinen platz für die holz-hütte, stände
und rest gewerbe- und andere teile
gefunden. in diesem punkt konnten
uns unsere jungen freunde, zum teil
selber im häuslichen oder wohnungsstress,
nicht helfen und ihre mütter waren speziell
über mich nicht so begeistert.
immerhin konnten wir uns gebührend
von der brache "verabschieden".
es war sehr milde und 3 tage hielten
wir mit dem rest holz das feuer als
zeichen, dass unser geist und unser
LOVE
niemals erlöschen wird.
die eigentliche zwangsräumung
verlief in der ausweitung gezähmter
als die zwangszuführung zu schule.
man kannte sich inzwischen und hatte
für behördliche spektakel reichlich
erfahrungen gesammelt. es gab auch
nicht allzuviele verbal ausrutscher.
wir waren diesmal nicht alleine wie
bei der zwangszuführung. dennoch
bleibt der tag zu hart. zum glück
war anna s. in der schule.
der bürgermeister hatte es endlich
geschafft, er konnte unseren geliebten
lkw, dingliches recht und unser
eigentum, verschrotten. für diese
kosten hat man keine mühe
gescheut und uns noch bis
an die mosel verfolgt, immer
mit der drohung zu pfänden.
wir fragen uns bis heute, was.
1999 hatte diese seltsame gemeinde
es dann geschafft, völlig unnötig
unser sparkbuch zu pfänden. ein
girokonto erhielten wir natürlich
nicht, weil wir durch die
zwangsräumung endgültig
die offizielle solvenz verloren hatten.
seit unser sparbuch gepfändet ist,
gehe ich nicht mehr zur bank, weil
mir der ganze bürokratische
und unnötige vorgang viel
zu peinlich und beschämend
ist, weil wir letztendlich
immer noch auf gemeinde
eigenen möbeln sitzen,
jedoch insgesamt hier
mit dem
amt keine
schwierigkeiten
haben.
der lkw, um den es bei den
pfändungsandrohungen ging,
war eine seele von mensch.
er war mein haus und mein
alles gewesen. uns verbanden
geschichten als teil meines lebens.
als er vor meinen augen abgezogen
wurde, brach in mir ein flut von täglichen
tränen aus, bis ich hier 1997 an der mosel
gelandet bin.
natürlich haben wir uns nach den
zwangsräumung nicht hängen
lassen. wir hatten überhaupt
keine zeit dazu. in morbach
war die gelegenheit
MPer
zu treffen noch
viel grösser. und in der ersten zeit
trafen wir uns bei krause. stephan p.
war gerade ausgezogen. dafür kamen
daniel k. und peter s. ihn hatte man
nicht in die obdachlosen unterkunft
eingewiesen. also trafen wir uns
nachmittags bei krause und teilten
alles, was wir hatten. das war nicht
viel. und spielte trotzdem keine rolle.
eingewiesen hatte man anna s. und
mich mit einem in der gemeinde bekannten
sexuellen nötiger. harmlos wie die gemeinde
hinterhältig behauptet hatte. sein freund,
der gleich die küche betrat, war noch
schlimmer. sie waren mir beide sofort
1989 aufgefallen und über ihr unwesen
speziell an der "bushalte" hörte ich wenig
gutes.
dieser mitbewohner betrachtete
uns als "oberassis", weil wir
obdachlos waren
und begann uns vom ersten
moment an dumm-frech zu nerven.
abgesehen von seinen echt
ekelhaften blicken und seinem
merkwürdiges verhalten - wir
mussten das badezimmer mit
ihm teilen, begann er
nachmittags, wenn er nach hause
kam bis in die frühen morgenstunden
alle 1/2 stunde das wasser der
dusche, toilette und
waschbecken laufen zu lassen.
völlig bescheuert, jedoch
auf dauer nicht nur entnervend,
sondern auch
absolut provozierend.
relativ schnell holte er dann auch
die beamten, weil es angeblich
nach haschisch riechen sollte.
wären wir froh gewesen, an diesem tag.
die ordnungsbehörde war zu allem hohn
auch noch hausherr dieser völlig verwohnten
unterkunft. sie konnten die unterkunft
natürlich jeder zeit betreten, wovon sie
auch gebrauch machten. und 1997
begannen unsere freunde, wenn sie
uns besuchten, hinter
sich die tür abzuschliessen.
es dauerte nicht lange, und ich hatte
meine inzwischen sehr langen dread locks
in 10 minuten vom kopf. pass-wort:
CRY OF DISTRESS.
in dieser zeit fand ich erst morgens schlaf,
wenn anna s. zur schule war und der
mitbewohner zur arbeit ging.
selbtstredend habe ich die dusche
sogar die toilette mit ihm nicht geteilt,
obwohl dieser seltsame mensch
grundsätzlich nicht schmutzig war.
dafür duschte er zu oft.
für mich bedeutete dieses
zusammenleben
eine geistige vergewaltigung.
ausserdem waren anna s.
und jungen freunde auch
noch da.
die provokation ging soweit,
dass er sogar seine sex-hefte
immer mehr in den flur legte,
je mehr ich mich darüber aufregte.
grausige zeit.
natürlich haben wir auch peter s. mit
in die wohnung genommen. man lässt
keinen kollegen eiskalt im regen stehen.
allerdings war er irgendwann auch nicht
mehr zu bremsen und wir mussten ihn
erstmal zu freunden an die mosel bringen,
damit es in der unterkunft nicht noch
zu gewaltausbrüchen kam.
nach wenigen monaten echt heissem
kampf, fast hätte ich einmal selber die
beamten geholt, hatte ich diesen
mitbewohner endlich ausquatiert.
durch die gemeinde selber.
späterhin als wir im herbst
peter s. regulär zu uns in
die unterkunft holten, bis
dahin war er bei krause oder
im vw-bus eines
MPers,
wurden wir wieder von diesem
ehemaligen mitbewohner und zusammen
hang mit manuela f. aus elzerath und
gemeinde derbe denunziert bis
kriminalisiert.
1997 unterlagen wir in dieser unterkunft
ohne strom eine hausdurchsuchung
ganz klassischer art, an die ich
überhaupt nicht gerne zurückdenke.
als wir 1996 in dieser unterkunft ankamen,
wuchs die solidarität unserer freunde,
wobei sich
MPer
besonders um peter s. gekümmert haben.
seit dieser zeit wurde der kontakt zu
MPer
ganz verständlich immer enger. zumal
auch in morbach seit 1995 bis 1997
ansteigend das chaos sich steigerte.
alter spielte und spielt keine rolle.
wir sassen und sitzen in einem boot,
in dem menschliches verständnis die
basis ist. gejagt, verfolgt und belästigt
entweder von der bevölkerung oder
durch die gemeinde und behörden.
chaos. ein
MPer
befand 1996, dass es sich
bei dem stress in morbach
gar nich mehr lohnt, nach
hannover zu den chaos
tagen zu fahren.
überall, wo sich
PUNK
traf, waren auch die beamten
nicht fern. selbst die jüngsten
damals in anna s. alter wurden
speziell 1997 überall von
polizei-autos begleitet
oder sie fuhren alle 10
minuten an der
"bushalte" vorbei
und sprachen
lächerliche verbote
aus.
ich habe mir die "bushalte" eine weile
selber ganz genau angeschaut und
kann mit fug und recht behaupten,
dass die jungen menschen rein gar
nichts aufregendes anstellten,
ausser vielleicht auf dem
asphalt zu sitzen. dabei
waren manche tätliche
angriffe gegen diese
friedlichen
PUNKER
unter aller sau.
natürlich war dieses bunte
PUNK
bild der touristen gemeinde morbach
ein dorn im auge. vor allem , weil es
nicht gerade wenige sind, wenn alle -
wie auf den kirmissen u.a. -
zusammen kommen.
an dieser stelle möchte ich
wiederum meinen dank an alle
MPer
aussprechen. ohne
PUNK/PROTEST
hätte ich mein leben nicht gelebt.
dabei ist klar, das diese
JUGEND
bewegung ein teil der insgesamten gesellschaftlichen
SOZIALEN ARMUT
ist und hieraus entspringt.
die zeit von 1996/97, die
obdachlosenunterkunft, war
die schlimmste meines lebens.
oder die schönsten jahre
werden die ohne tränen sein.
1997, im juni kam es dann zum
CANNABISCHEN
zwischenfall.
desaters ist auch ein gutes wort.
seit dezember 1996 erschienen die
beamten regelmässig und natürlich
völlig unerwartet mindestens einmal
im monat, um zu schauen, was bei uns
abging. und selbstredend sprachen sie
auch hier besuchsverbote aus. open-jail.
im juni 1997 unterlagen wir einer schweren
denunzierung und falsch aussagen von
mehreren jugendlichen, so auch von freunden
des ehemaligen mitbewohners, manuela und
ingo m. aus elzerath, die uns jahrelang
umsonst gequält hatten und natürlich auch
in verbindung mit der gemeinde, die peter s.
sofort hausverbot erteilten.
anna s. hatte man schon im märz völlig
blödsinnig in mein zimmer verlegt, und wollte
uns beide doch tatsächlich in eine andere
unterkunft schicken, in denen die
bedingungen und zeiten für die
beamten noch dreister
waren. open-jail.
um peter s. als obdachloser vor dem
gefängniss zu bewahren, sind anna s.
und ich ihm dann mitte juni 1997 in die
tatsächliche obdachlosigkeit gefolgt.
wir hatten gar keine andere wahl. nur
so konnten wir der menschlich nicht
mehr zu ertragenden prügel der
gemeinde entfliehen.
eine uns wohlgesonne bürgerin, dass gab
es natürlich auch, fragte mich, wie ich es
geschafft habe, aus diesem sumpf und haus
herauszukommen. ich habe mich einfach ins
blaue geschmissen.
es dauerte nicht lange und wir waren als
"unbekannt verzogen" im computer,
obwohl täglich präsent und einmal die
woche zur meldung bei der polizei, weil
ich peter s. nach drei tagen aus der u-haft
befreien konnte. späterhin - als bürgermeister
und seine 2 mannen in urlaub waren -
konnten wir uns auf unsere p. box
anmelden. sprich: wir liessen uns
einfach nicht vertreiben.
der leser braucht nicht lange zu raten,
wer uns aufgefangen und aufgenommen hat:
MP
und freunde. anna s. konnte zum glück
für längere zeit bei einer freundin bleiben.
ich glaube, wenn sie bereit gewesen wäre,
wir hätten die gegend verlassen. ein versuch
1996 nach maastricht/holland zu gehen, wo
wir ebenfalls freunde haben, schlug durch
anna s. absage fehl und war auch
gut so. unser platz ist hier. bei
MOSEL-PUNK.
die hatz gegen uns lief voll weiter, wo
immer wir uns auch hin bewegten. verfolgt
vom bürgermeister und seine 2 mannen.
jeder noch so kleine versuch im hunsrück
und verbandsgemeinde morbach eine bleibe
zu finden, wurde im vorfeld von der gemeinde
erfolgreich unterbunden
ebenso versuchte diese gemeine doch tatsächlich,
eine erneute fusion/heirat mit peter s. zu
verhindern. wir hatten 1987 durch einen ersten
fall in bayern (!) ganz schnell geheiratet,
was nicht so auf dem plan stand. nach den
für mich schrecklichen erlebnissen
wollte ich mich völlig aus dem
gesellschaftlichen leben zurückziehen
und es kam 1995 zur scheidung
von einer erneuten heirat waren
speziell anns s. und freunde
begeistert, obwohl sie heute selber
nichts vom dem akt hält. ich
glaube inzwischen, dass kinder
einfach zwei konkrete bezugspersonnen
haben wollen, ob nun ein direktes
paar, oder nicht.
noch ein aktenzeichen bei einer
gesellschaft, die nur verfolgt und
prügelt wollte ich nicht. zudem muss
man eine partnerschaft oder wie hier
freundschaft nicht mit einem
aktenzeichen besiegeln. dennoch gab ich nach,
wieder eine gemeinschaft mit
peter s. zu bilden, sowie wir
heute noch eine coole
wohngemeinschaft
pflegen.
an dieser stelle wird es zeit darauf
hinzuweisen, dass
PUNK
für mich nicht nur ein zeitlicher ausdruck
für den
PROTEST
in der music
(zu meiner jugend wäre hip-hop noch
mehr als eine revolution gewesen)
ist, sondern auch der ausdruck für
lebens- und adrealin stress, hektik
ohne ende oder morgens vorm
aufwachen ein nasser lappen
um die kalten
ohren.
1997 war wieder so ein jahr. und manches
mal fand ich es ein wunder, dass ich so
cool geblieben bin. bei der zwangszuführung
zur schule 1994 hatte ich vor lauter
ohnmächtiger wut, dass jemand
mit gewalt und knüppel mein
kind berühren wollte, in
windeseile den oberkörper
entblösst, mich umgedreht
kurz meine hose heruntergezogen
und
den beamten gebeten, mich zu schlagen.
nicht mein kind.
das wollte er wohlmöglich gerne,
hatte jedoch eine andere information
im kopf. weitere recht gute verbal
ausbrüche sind als anzeige 1995
eingestellt worden, weil als
sexuelle nötigung konnte man
meinen ausbruch nicht bezeichnen.
zudem war dem gericht bekannt,
dass mein thema : erhalt der
natürlichen glücksfähigkeit
heisst. ich kann kinder
einfach nicht weinen
sehen noch hören.
1997 war dagegen noch grauenvoller.
nachdem der link von älteren freunden und
anna s.kam, wieder zu heiraten und man
uns nicht gestatten wollte, das aufgebot
zu bestellen, obwohl unsere aufenthalte bei
MPer
und adressen bei der staatsanwaltschaft
und amtsgericht vorlagen, ist peter s.
ausgerastet und hat den beamten, der
uns seit ankunft 1989 so pervers gequält
hat ( steigerung von pervers:
"modern talking" ein
MP-TWIN,
einen wichser genannt und ihm auch
den mittelfinger gezeigt. wir konnten
schlimmeres verhindern.
allerdings gab es dafür
zusätzliche strafstunden
aufgebrummt.
bis an die mosel hat uns die gemeinde
morbach verfolgt als wir im juli 1997
schon sehr angeschlagen bei einer
sozial schwachen familie mit 4
kindern landeten. auch bei sabine
und hans-jürgen bedanke
ich mich im leben ewig. sie
hatten nicht nur raum für
uns und unseren
MP,
sondern haben das wenige, was sie
hatten sogar noch herzlich gerne
mit uns geteilt. für diese liebe
aufnahme sollten sie vom
sozialamt gekürzt werden.
kaum zu glauben.
anna s. war zu diesem punkt zum glück
in morbach geblieben, wo wir uns
tagsüber trafen. von dem obligatorischen
nachtkuss konnten wir uns damals noch
nicht lösen. heute sind es andere auch sehr
schöne ritualien. sie erschien bis anfang
1999 weniger aufenthaltlich an der mosel.
sie wollte nicht aufgeben. und schon 1993
nannte sie eine netter trierer, anna s., die
rächerin der enterbten im
HUNSRÜCK.
obwohl sie 5 jahre nicht zur schule
gegangen ist, war sie sofort klassenbeste
im vorlesen, ebenso im kreis-wittlich und
sonst auch überhaupt nicht schlecht.
im gegenteil. wenn jetzt jemand denkt,
das arme kind, hat veloren. und ganz
klar ist sie von mir, peter s.
freunden, kollegen und
MP
sowie durch
durch ihr eigenes gewähltes leben
und reisen kultig geschult. eins plus
mit sternchen. ladie sunshine.
zum vorlesen wettbewerb in den
bezirk trier und vereidigung ins
jugendparlament, morbach, durch
den bürgermeister lieser hatte sie
jedoch keine lust. ganz bestimmt
fiel es auch mir sehr schwer,
mich vom
HUNSRÜCK
zu lösen. der abschied von der
brache war echt uncool genug.
ich habe dort einen
BAUM.
genauso wie auf dem mainzer open ear,
in frankfurt, sogar schon
AT THE MOSEL
und manch anderen kultigen plätzen
auf dieser erde. und ich kann überall
sein, ohne mich auch nur einen
millimeter vom fleck zu bewegen.
der
HUNSRÜCK
ist jedoch etwas sehr besonderes
für mich. hier habe ich gewiss
wunderschön. und egal aus
welcher richtung ich kam,
schon die
ersten
BÄUME
riefen mir zu, dass ich zu hause war.
der rest schien dann nur noch by the by.
als rolf d. vorm amtsgericht 1995 behauptete,
ich wolle mit peter s. nach nepal, war ich
tatsächlich sprachlos und tief betroffen.
ihm und anderen war mehr als genug
bekannt, dass ich weder mit peter s.
noch sonst jemanden nach nepal
und schon gar nicht den
HUNSRÜCK.
verlassen werde. wer denkt, ich habe,
hat sich schwer getäuscht. ich kann
überall sein auf dieser erde.
warum ich damals, sonst echt nicht
wortkarg, vor gericht sprachlos war
und rolf d. diesen meineid schwören
liess, ist völlig klar. er ist ein schütze
übler art und lässt - egal welchen
geschlechts und alter - eiskalt im
regen stehen. und vieles mehr.
wie anna s, inzwischen auch älter,
und andere ihn nennen oder über ihn
denken, gibt mir genugtung, jedoch
nicht vergeltung. er hatte mich vor
gericht an wunder stelle geschlagen
nichts hasse ich mehr auf dieser welt
als unwahrheit, ein übel allen chaos.
oder. tell the children the truth.
verlassen wir jedoch diese für uns
nicht mehr wichtige gestalt eines
lebensabschnittes, weil mein grosses
LOVE
für den
HUNSRÜCK
kann mir doch keiner nehmen.
im nächsten leben komme ich
gleich hier in dieser gegend
überhaupt zur welt, fahre erst
gar nicht weg und wo will mensch
denn heute sowieso noch hin.
dass ich mich hier
AT THE MOSEL
inzwischen so heimisch fühle, liegt
nicht am tourismus, sondern ganz
schlicht weg am allgemeinen bürger
und nicht zu vergessen
MP.
hier herrscht für mich eine andere energie.
ich fühle mich am ort sehr wohl.
auch anna s.
schon als kind bin ich auf der landkarte
am liebsten mit dem finger von koblenz
bis trier gefahren.
um den
HUNSRÜCK
war mir vom gebiet immer schon dunkel.
das hat nichts
mit der natur zu tun.
als wir hier im juli 1997 ankamen, konnte
ich mich natürlich auch nicht gleich von
meinen morbacher freunden lösen. ich
hatte dort viel "töchter" und auch "söhne"
gefunden. dabei so manches sorgenkind.
durch die vielen nöte dieser jungen
menschen in denen anna s.
eingebettet war, habe ich doch
zur anzeigenform gegriffen:
dabei waren auch denunzianten
wie immer man sie auch nennen will.
auf jeden fall die sexuellen nötiger,
die seit jahren an der bushalte u.a.
plätzen ihr unwesen trieben, und
nicht nur die jungen mädchen
belästigten.
bis 1998 sind wir für die verschiedensten
anzeigen von diversen freunden mit
so ca. 15 freunden entweder als
zeugen, auf jeden fall in begleitung
vor dem hiesigen amtsgericht erschienen.
die begleitung von verschiedenen
aktenzeichen und auch als
misslichen "als unbekannt im computer"
situation mit wohnsitz im pkw beide
angemeldet als "post box", zelt ,
telefon bei freunden usw. jede
menge gespräche, protokolle
mit meinen jungen freunden
und auch kripo hin und her
düserei. wallungen. auch
stress. einfach
PUNK.
zudem gab ich mir äusserst viele mühe,
um zeugenaussagen und bürgerliche
unterstützung zu sammeln. dieses
kollektive und freundschaftliche
bewusstsein meiner freunde hat
mich immer wieder bestärkt, gar
keine fluchtgedanken an mich
herankommen zu lassen. hier
scheint tatsächlich meine
woanders natürlich auch.
im juli 1997 stieg das chaos barometer
drastisch hoch. das leben im pkw,
persönlichen dinge an
von anna s. wirbelte alles
auch freunde durcheinander.
durch die p. box konnten wir doch
noch das aufgebot bestellen, und
an meinem 50. geburtstag und zweitem
aktenzeichen mit peter s. (hochzeit) habe
ich dann morbach endlich verlassen,
ein ort der mir bei antritt 1989 schon
kaltes unbehagen einflösste. und
seit ich hier gelandet bin, war ich
nicht mehr in morbach, obwohl
es dort sicher jede menge netter
leute gibt. so nun nicht.
mein fuffziger wurde wieder gloreich
von der gemeinde gesprengt. ich
sah es mit feuchten augen
und lächelndem blick.
letztendlich war es eine
obergeile partie. wir hatten
alles, was wir wollten
nicht übertrieben und
auch nicht viel. gerade
genug, um einfach partie
zu machen. nur keinen platz.
der abend vor
der 2. fusion/hochzeit mit peter s.
und tag danach begann wie ich es mir
gewünscht hatte. ein freund aus
holland, der uns bei
obdachlosigkeit wie viele sofort
unterkunft bot, hatte es geschafft
zu diesem ereignis nach
deutschland zu kommen..
ich habe ihn nun schon so lange
nicht mehr gesehen. dafür ein bild
von ihm und anderen holländischen
freunden direkt auf unseren langen
wg und meinem arbeitstisch. nichts kann
FRIEND SHIP
wirklich trennen. see you again.
schon vor der traung (cooles wort)
sammelten sich ca. 15
MP
freunde, wobei peter e. und marco
mit den beiden hunden wie
dungeon-dragon und wächter
draussen bleiben mussten. das
war trotzdem ein geiles bild. der
rest ging zum glück schnell
vorbei und wir hatten unseren
spass. das war wichtig.

immerhin haben wir es auchso geschafft,
mit allemann, hunden und unseren
beiden holländischen freunden im
hochwald-cafe zu frühstücken. eine
cdu- hochburg, in der ich nicht nur
viele schriften fertigte und vieles
mehr, sondern auch im ersten
schreiben an das
bundesverfassungsgericht
den rücktritt der cdu forderte.
unter anderem.
nach diesem frühstück, grösseres sandwich,
kaffee und tee, brachen wir schnell wieder
auf, um an der wederatherhütte, ein sehr
schöner platz, auf die anderen zu warten.
dort waren wir im ort angemeldet jedoch
nur bis zu diesem tag.
leider durften wir dann doch nicht für
den abend in die hütte. sie war doch
nicht angemeldet. dafür war der
nachmittag ausreichend friedlich
und wie immer auf parties anregend,
wenn auch das ende an der hütte
tatsächlich verregnete.
der nächste öffentliche platz war
von den zigeunern besetzt und
wir waren letztendlich nicht nur
von den erlebnissen, sondern sau
stark müde vom kult fezdiwall und
so landeten wird, wie soll es auch
anders sein im kleinen kreis an der mosel.
der tag nach der party war dann
blanke realität.: wir waren von der
verbandsgemeinde morbach völlig
aus dem computer als unbekannt
verzogen herausgenommen worden,
jedoch für die behörden
immer erreichbar, weil das
aktenzeichen
CANNABIS
noch lief und peter. s. einemal
die woche bis zur verhandlung
bei der gemeinde seine unterschrift
geben musste.
mir war klar, dass wir nun
tatsächlich
OBDACHLOS
waren und ich dann doch sehr schnell
ein quasi hochzeitsgeschenk
von uwe h. annahm, ein älterer unikater
hunsrücker, den ich 1986 auf den
festivals kennengelernt hatte, als
wir noch in der nähe von freiburg
wohnten auch eine storie für sich.
uwes gelände erinnerte mich sehr an die
brache "biotopia/anna topia" in elezerath,
nicht weit entfernt von wederath. auch in
diesem dorf wohnten eingige unserer
freunde. schlussendlich
in jedem dorf dieser
verbandsgemeinde.
auf diesem gelände, es hatte sogar ein
kleines gebäude, durften nicht nur wir
uns niederlassen. wir hatten noch den
gerichtstermin im oktober 1997 vor uns.
ein angebot, nach holland zu ziehen, lehnte
anna s. schon im entferntesten ab.
also zogen zunächst wir mit unserem
uralten ford und anna s. iglo auf dieses
gelände. denke man jetzt nicht das leben
draussen ist so einfach. ohne strom,
wasser usw. einfach nichts. natur. das
muss erst aufgebaut werden wir waren
kaum angekommen, da hatten die
MP TWINS
schon ein geräumiges und grosses
zelt aufgebaut, dass sie kurz vorher
selber noch auf dem fezdiwall benutzt
hatten. auch andere hände waren
hilfreich im aufbau.
uwe hatte nichts dagegen, dass melanie d.
und jens g. und peter e. ihre busse auf
das gelände stellten. im gegenteil. und
anna s. war extrem stolz. sie hatte von
jens g. ihre eigene erste wohnung mit
schlüssel bekommen, ein paar meter
weiter von uns in einem kleinerem
wohnwagen, der einen schönen alten
keramik ofen hatte.
selbst für uns war ein grösserer
wohnwagen in aussicht.
noch konnten wir draussen vor dem
zelt schlafen. uwe hatte uns extra seinen
riesigen flokati -teppich gegeben, auf
den doch der eine beamte der gemeinde,
am ende der folgende hatze mir vor die
füsse spuckte. das hat mich geschickt.
ich hatte ihn weder beleidigt noch
sonst was.
logisch zog dieses gelände inzwischen
noch mehr freunde an und im engeren kreis
waren wir sehr schnell ohne zu fackeln bei
der eigenen festival planung. als dann
jens g. und freunde mühevoll den
wohnwagen für anna s. zum gelände
hochzogen, waren wir mit unserem
kleinem pkw, melanie d. und jens g.
bussen eine schöne kleine wagenburg.
es war sogar noch platz für den
bauwagen von peter e., der frühere
besitzer von melanie ds. bus war.
damit hatten wir das gelände
optimal genutzt, ohne uns
direkt auf die füsse treten zu müssen.
von unserem aufbau nur träumen. allerdings
war das gelände auch sehr einsichtig.
auf dem früheren bus von peter e.
stand: fuc the world, save yourself.
für uns ein cooler anblick.
dieser bus hatte sogar eine fahnen-stange
und uwe freute sich, dass ich seine
alte toten-kopf-fahne aufhängen wollte.
dazu kam ich natürlich nicht mehr.
das leben zusammen liess sich locker
an und wir verbrachten manch schöne
stunden mit unseren engsten freunden,
auch später als nur noch wir drei im
pkw und zelt zurückblieben.
möglich kann der leser sich vorstellen,
dass man uns auch dort keine ruhe
liess und wieder waren es diese
beiden beamten, die nichts
anderes im kopf hatten als
zu der zeit peter s. ins
gefängnis zu bringen
und um mich und
"einzuweisen". dieses
wort hatte mich ,
später peter s. bei
der aufgebotsbestellung
total draufgebracht.
und so gab es wieder jede menge
behördlicher besuche, jedoch
diesmal ohne stress. ausser:
die beiden beamten konnten
es nicht lassen. schreckliche
gestalten.
am ende, sie liessen uns diese idylle
genau einen monat, legten sie unseren
ford still. an diesem tag versuchten sie
wieder peter s. derbe zu provozieren
und ich hatte an diesem tag selber
meine mühe und wir sind einfach
"geflüchtet", hinten herum.
als wir unten an der strasse ankamen,
warteten sie natürlich schon auf uns
und haben mich bei brülliger
mittagshitze 1 km im zick-zack,
weil ich versuchte, ihnen immer
wieder auszuweichen, durch das
dorf gejagt, bis ich erschöpft am
boden sass. eine sehr nette dame
öffnete die tür und rief: holen sie
doch schnell die polizei. das konnte ich
nicht. sie war jetzt dabei abzudampfen.
allerdings konnte ich im hause der dame,
die mir gleich ihre zeugenaussage anbot
bei der staatsanwaltschaft, später per fax
eine anzeige gegen die beamten
erreichen.
offensichlich sind die beamten diese
möglichkeit schon vorher eingegangen,
weil ich war zu der zeit in der gemeinde
schwer am wirbeln.
als die beamten das auto still legten,
behaupteten sie, peter s. hätte wieder
wichser gesagt und nutzten diese lüge
als gegenanzeige und mein aktenzeichen
wurde eingestellt. das war mir gerade
recht. immerhin hatte ich es in den
harten zeiten geschafft, bei der
staatsanwaltschaft fuss zu fassen.
dem richter war es letztendlich egal,
ob wir im zelt oder draussen schliefen.
wir mussten nur erreichbar sein und so
schickte ich ihm alle adressen von
freunden, wo wir uns auch
tatsächlich aufhielten und
natürlich die offizielle
anmeldung durch uwe.
zum glück konnten
wir uns von einem
MOSEL-PUNKER
geld leihen und die nächsten
tage hatten wir schon für dm 700,--
einen gepflegten audi, der uns
allerdings nicht gegönnt war.
er hielt nur bis oktober 1997.
immerhin hatten wir ein neues
aus und die hatz ging gerade
noch weiter.
der bürgermeister war im urlaub und
so unterschrieb sein vertreter, herr
schneider, spd, ein hobby politiker
wie er sagte, das urteil für die
räumung . entweder man ist
mit leib und seele politiker
oder man lässt es lieber bleiben.
zu dieser veranstaltung bin ich/wir
allerdings nicht mehr gegangen.
den anblick hatte ich noch viel zu
frisch in erinnerung. eine wiederholung
war für mich irgendwie nicht nötig.
vor allem haben sie selbt die persönlichen
teile wie vasen, geschirr, lampen, ja,sogar
uwes grossen flokati abgezogen. es scherte
die beamten auch nicht, dass uwe als
besitzer des gelände mit genehmigung
für das kleine gebäude uns
rechtmässige bleibe
dokumentiert
hatte.
das verwaltungsgericht war diesmal
mit der gemeinde nicht zu frieden. die
begründung der räumung war die
"gefahr im verzug: feuer". ebenso
sah unser anwalt keinen erfolg für
den widerspruch. alles ging fürchterlich
schnell und als wir morgens in trier beim
verwaltungsgericht ankamen, war die
behörde mit riesigem aufwand schon
vor und auf dem gelände und das
gesetz sah keine möglichkeit mehr
für uns. trickreich hatten beamten
auf dem weg nach trier gestanden
und nutzten diese chance.
das gericht riet jedoch, weiterhin im
zelt und pkw zu bleiben. wir hatten
keine andere wahl. das bauamt kreis
wittlich war bei einem besuch wie
immer zu uns freundlich und duldend.
irgendwann wurde es dann ende
september jedoch nachts zu kühl,
so dass ich einer schweren grippe
unterlag (sonst äusserst selten)
und wir von
MPs
und
AT THE MOSEL
endgültig aufgenommen wurden und
sehr gerne in dieser wg geblieben wären.
die vermieterin war jedoch nicht einverstanden,
sagen wir lieber die nachbarn. es gab erneute
denunzierung für die freunde und die vermieterin
drohte mit kündigung. in diesen zeiten gab es
wirklich jeden tag eine neue backpfeife um die
heissen ohren. schreckliche zeiten und ohne
MP
gar nicht denkbar.
peter s.gerichtsverhandlung verlief
zum glück nicht so wie es sich die
gemeinde gewünscht hatte. er erhielt
200 strafstunden (inklusive wickser und
mittelfinger) und eine dicke bewährung :
2 jahre gefängnis mit 4 jahren bewährung.
1995 hätte ich ihn entweder nur
können. diesmal dauerte es nur
3 tage inklusive wochenende.
1987 hatte ich durch die
entfernung zu bayern 3
wochen gebraucht.
die gemeinde war mit diesem urteil
natürlich nicht zufrieden und erschienen
zum schrecken aller zum schluss bei der
verhandlung im gerichtssaal, so dass auch
der richter erstaunt war. nach der verhandlung
nahm man ihm einfach den führerschein ab.
eine völlig unverständlicher tatbestand.
peter s. war insgesamt 40000 km und mit
uns 25000 km nicht nur unfallfrei, sondern
höchst vorausschauend gefahren. sonst
hätte ich nicht 7 jahre neben ihm gesessen.
es ist ein hohn, dass man kiffern den
führerschein wegnimmt, während
alkoholiker auf der strasse ihr
unwesen treiben.
erst im november 1997 war ich soweit,
beim ersten blick in die zeitung diese
basis hier zu finden, in der wir sehr
zurückgezogen und in bewährung
leben. ein gar kein schöner
lebenszustand. open-jail.
jeder
CANNABIS
consumer, der einmal eine bewährungszeit
durchlaufen hatt, weiss wie hart diese zeiten
sind. für nichts und wieder nichts. oder
bestrafung für die hohe einstellung zur