MAMA COOL
EXTREMLY KIFFIN:
WIDERSTAND ZWECKLOS:
LEGALIZE IT



5. MOSEL-PUNK-HISTORIE:



FREUNDSCHAFT
FÜRS LEBEN: FÜR IMMER:
WIDERSTAND ZWECKLOS:
AT THE MOSEL


SEN


SONNEN
ENERGIE
NUTZUNG


WER SICH NICHT WEHRT,
LEBT VERKEHRT:

LEGALIZE IT

SAG ES
WIE ES IST

GRÜN IST MAN,
SONST IST MAN
NICHT SOZIAL

ICH GEHE
SO LANGE ES MICH SCHICKT





ÜBERSICHT:





0. vorwort HISTORIE
1. null bock, null future
2. fiendship: MOSEL-PUNK
3. die grösste LIEBE
4. CANNABIS 1995
5. accumulation of human chaos
6. SOZIALES nachspiel
7. CANNABIS 1997
8. auf wunsch von: ANNA S.
9. obdachlos
10. at the MOSEL




0. VORWORT:




dieser teil der life-storie von TATIANA S. ist sehr aussergewöhnlich, dass der entwurf lange warten musste. dieser teil nimmt einen ganz besonders schweren raum meines lebens ein und fällt in die zeit, wo für meine lebensgemeinschaft von TAP S. (tatiana, anna und peter)



ACCUMULATION
OF HUMAN CHAOS

im hunsrück begann.
fürchterlich ätzende,
grausige zeiten,
hard corps pur:
zum thema:

WER SICH NICHT WEHRT,
LEBT VERKEHRT.

siehe hierzu auch die site
und weitere
zusammenhänge in::


Die Schriften:
2. Briefe/Statements
7. E-Mails
5. Life-Storie:



diese zeit hatte allerdings
auch schöne momente und als
positive resonanz und als antwort

FRIEND-SHIP-FOREVER

ins leben gerufen:

MOSEL-PUNK.

siehe hierzu auch die site
und weitere
zusammenhänge in::



Das Politische



jedoch nicht nur, sondern vor allem die site,

MAMA COOLS
HEART HAND



Die Hand:
Touching,
Finding:
Friend Ship




verfolgt, denunziert und kriminalisiert durch dörfler in verbindung mit der gemeinde morbach, hunsrück wurde TAP S. an den rand der sozialen armut gebracht und erschien nach 7 jahren protest im computer als: unbekannt verzogen, obwohl täglich vorort präsent.

somit erschienen die ersten begegnungen mit MOSEL-PUNKERern, unsere geschichte sprach sich schnell rum, wie sternschnuppen am düsteren und untergehenden nachthimmel und wir lernten immer mehr von ihnen im rathhaus-cafe kennen. dort trafen sich MOSEL-PUNKER regelmässig.


natürlich war auch in dieser verbandsgemeinde die "bus-halte" auch in morbach ein zentrum und entwicklung von chaos, rebellion, protest, punk, wobei ich nicht nur das bunte bild dieser freunde schlecht fand. die methoden der ordnungsbehörde die konsequent und aufdringlich bemüht war, den kreis von jungen menschen als "vermischte gesellschaft" immer wieder zu sprengen, äusserst bescheuert bis brutal. der hit war es nicht.


ich traf junge menschen, die nicht nur fassungslos und mit staunen das vorgehen der gemeinde morbach gegen uns und auch gegen sie selber ertragen mussten. ich fand letztendlich den unikaten wunsch unter diesen jungen menschen, der meinem herzen so obliegt: einfach in ruhe gelassen zu werden.


der grund, warum ich diese storie schreibe, macht ungemeinen sinn: MOSEL-PUNK. der verlauf dieser storie ist schon sehr aussergwöhnlich und meine mutter valentina j. hatte recht: für einen solchen weg muss man geboren sein.


es ist nicht so, dass ich den teil:



ACCUMULATION
OF HUMAN CHAOS




gerne schreibe. der schmerz der sinnlichen erfahrung hat sich nicht gelöst und der kleine rückblick und reise meines lebens verstärkt das, was: CANNABIS consumenten in vielzahl so sinnlich und exempalrisch erfahrbar ist: die eiskalte und schneidende ernergie, die in windeseile im körper hochschnellt, wenn:



  1. es plötzlich unerwartet an der tür klingelt,
  2. man ohne piece in der tasche zusammenzuckt,
    weil ein streifenwagen vorbeifährt,
  3. man sich nicht von der frage lösen kann,
    warum der beamte nicht nur einem vor die
    füsse gespuckt hat,
  4. man an die harten sozialen auswirkung der
    ewigen verfolgung denkt,
  5. man nicht nur führerschein, auch menschliche
    würde verlieren soll,
  6. man hört, dass die verfolgung eher, hier:
    rheinland-pfalz, schlimmer geworden ist,
  7. man den tiefen schmerz über

    KILLIN NATURE

    nicht mehr ertragen kann und manches mehr.





gerade weil die erfahrungen um CANNABIS so einschneidend sind, und vielzählige menschen das gleiche erfahren (haben) ist es für micht wichtig geworden, mich in eigene storie zu outen, vor allem um zu zeigen wie ich als nord-deutsche und weitgereiste nach 7 jahren im tiefsten hunsrück zur MOSEL-PUNKERIN geworden bin. ONCE A PUNK, ALWAYS A PUNK, oder: high sein, frei sein und immer mit dabei sein. das echte bewusstsein.




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1. NULL-BOCK, NULL FUTURE:




das erste einprägende ereigniss 1993 mit zunächst noch wenig MOSEL-PUNKERN war ein vollmond abend im rathaus cafe in morbach, indem sich MOSEL-PUNKER im hinteren raum trafen und sogar eigene tapes auflegen konnten. ein seltsames cafe. die wirtin schien den MPs und auch uns sehr aufgeschlossen zu sein. immerhin waren wir bis 1993 noch ständig mit anna s. unterwegs und erst allmählich fand auch sie gleichaltrige freunde, wobei sich jene sowie ihr FRIEND-SHIP zu den festivals und anderen bis heute beweglich in der in entwicklung erfreulich positiv gehalten hat.


dieser erste voll mond abend das lag an den berichten und aussicht:




NULL FUTURE.
NULL BOCK.
NULL MONEY.



wir hatten gerade das project und reisegewerbe: namaste nepal still gelegt. die allgemeine politische sowie wirtschaftliche entwicklung, vorab erfahrene sehr schwere wasser- und sturmschäden und vor allem die vehemente ablehnung und verfolgung der verbandsgemeinde unter den sozialen existenzbedarf und minimum zu rutschen. gnadenlos.


die gemeinde morbach kürzte uns sofort, als wir uns auf anraten der landesregierung zum sozialamt begaben, 1993 jeweils 30% der lebenshilfe. und zwar sofort, als ich für die kinder des kleinen dorfes elzerath, wunderschön im hunsrück gelegen, jedoch noch mehr als am ende der welt, im winter die öffnung des kaum genutzten gemeindehauses beantragte. das dorf elzerath liegt letztendlich noch viel weiter hinter dem ende der welt. hier war - wie die hunsrucker jugend selber sagt - nicht nur die hippie-zeit vorbeigezogen.


nach diesem ersten antrag kam sofort der befehl für dm 2,-- die stunde das meist leere gemeindehaus in elzerath zu putzen. zu dieser zeit war ich längst körperlich durch den einsatz im project und reisegewerbe: namaste nepal völlig erschöpft, hatte kaum gewicht noch kreislaufund verschiedene beschwerden, dessen gutachten durch einen sehr kompetenten naturheiler thomas s. u.a. nicht anerkannt wurde. thomas s. verliess wie viele andere - manche sogar den heimatlichen - hunsrück, hauptsache die verbandsgemeinde morbach.


wir wurden nicht nur unrechtens gekürzt, sondern man sperrte uns die krankenkasse und berechnete uns als abzug obendrein einen imaginären und diffusen betrag von dm 1.500,--. erst viel später konnte ich durch das verwaltungsgericht, trier, manches stoppen und sogar rückwirkend erzielen, jedoch nicht die 30 % kürzung. das oberste gesundheits amt in trier hatte obwohl in bedenken und verbindung von körpergrösse und gewicht befunden, dass trotz chronisch rezividierender knochen probleme das reinigen eine ausgleichende bewegung für die weichteil reuhmatisierten muskeln seien. aua ohne ende. es war ganz eindeutig, meine dread-locks und natur-schwung hatten hier mächtig abgetörnt.


in diesem zusammenhang zeigte auch der damalige bürgermeister seine obermiese und unmenschliche haltung. ein vampir, der 24 stunden am tag seine bürger aussaugte um sich selber ein denkmal zu setzen. als ein vampir der ultra mega übelsten sorte. er teilte dem verwaltungsgericht doch tatsächlich mit: " die gemeinschaft lebe in so bescheidenen verhältnissen, dass ihr ein solch geringer betrag zumutbar ist. " hammer hart und gnadenlos. im laufe der zeit waren wir auf dm 650,--/750,-- für drei personen gesunken.


in diesen zeiten, wir lebten in einem 608 mercedes mit kofferaufbau und späterhin in der weihnachtsmarkt holzhütte und holz-sommerstand auf unserer eigenen 4.700 qm grossen brache, versagte man uns nicht nur das soziale minimum, sondern wir mussten im winter 1993 vergeblich auf eine heizung warten und konnten plötzlich keinen strom mehr bezahlen. 1995/1997 wurde an uns kein strom mehr geliefert und ich kann mich erinnern, dass es auf unserer brache plötzlich noch ruhiger wurde.


die begründung der gemeinde hiess in diesem zusammenhang: " kinder können auch am tag lernen. " übel. zum arbeiten für dm 2,-- und duschen in das freibad. die wäsche sollte ich bei freunden waschen. der grösste hohn war der befehl einen tag nach einer ekelhaftenun zwangsräumung und einweisung die obdachlosenunterkunft 1996 in morbach schwere forstkultur arbeit zu leisten mit 50% kürzungsdrohung und minusgradenlos.


ein MPler schlug die hände über den kopf. er war selber zu dieser arbeit verpflichtet. erst als bürgermeister lieser 1996 morbach verliess, konnten wir 1997 nachdem wir doch noch unter die rute seiner letzten zuckungen untergehen zu schienen, AT THE MOSEL. landen. dank: MOSEL-PUNK und HUNSRUCKER JUGEND.


dass, was uns die MPer damals 1993 von ihrer situation und geschichte morbach erzählten war ebenso gar nicht ansprechend und irgendwie sassen wir direkt schon in einem boot und eine für mich lebensnotwendige freundschaft entwickelte sich, die mir nach langen reisen und in erschreckender sozialer not eine menschliche basis sprich: wurzeln bot und erst viel später erkannte ich, dass diese erfahrungen meines lebens eine "kann" bestimmung ist und auf gar keinen fall ein roter faden. dafür jedoch:




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2. FRIEND SHIP: MOSEL-PUNK.



als wir uns 1993 im hunsrück das erstemal in diesem seltsamen rathaus trafen, entstanden durch die anfängliche und düstere stimmung die zeilen "soziale hölle und demokratische folter". siehe hierzu:



Die Schriften
1. Lyric:





ganz urplötzlich wechselte an diesem abend die atmosphere als ein MPer mit damals noch wehenden langen haaren in der tür erschien und der lange tisch füllte sich immer mehr mit frischem wind der MPler und überall lief locker das gespräch. wallungen. punk. das ging mir damals schon sehr gut ab.


von dieser energie angesteckt, es lag bestimmt auch am vollmond, fasste ich sogleich ein flugblatt, dass sich gegen den bau eines center parcs in der verbandsgemeinde morbach richtete und im gleichzug die öffnung der ewig leer stehenden landwirtschaftsschule forderte. natürlich für MPer und mein project:




SEN.

siehe hierzu:

Die Schriften
4. Project: SEN




auf jeden fall mit probe-raum zum music machen. auch ich gebe mich gerne musikalisch.




MUSIC MY LIFE IS
REGGAE MY BREATH IS
PUNC MY DAY MAKES
HIP-HOP MY VOICE IS




in ebenso schneller zeit hatte ich zu dem flug-blatt oder flyer wie es heute heisst, genauso ungeplant und spontan unterschriften zusammen, die mit der forderung an den bürgermeister lieser und landesregierung, r.scharping, geschickt wurde.


bürgermeister lieser war an meinem project:



SEN

Die Schriften
4. Project: SEN




gar nicht interessiert. bei einem persönlich erreichten termin erklärte er hammerhart und das mir, dass er lediglich daran interessiert sei, anna s. fremdzuplacieren. das gespräch war von meiner seite nach 1 minuten abgeschmettert und seitdem lief die kommunikation zwischen uns jede menge über das verwaltungsgericht, trier und amtsgericht, b.-kues, ohne uns dort jedoch persönlich zu treffen. ich wäre sonst zu keinem termin erschienen.


der antrag von anna s., einen kinder-floh-markt zu machen wurde natürlich auch abgelehnt und in eigener regie durchgeführt. und es sollte noch schlimmer kommen. nachdem dann noch durch eine kleine interessengemeinschaft der beiden betroffenen dörlichen gemeinden, zwischen denen unsere ca. 4.700 qm lag, auf der wir seit 1989 lebten, durch speziell hohen jugendanteil der bau eines center parcs abgeschmettert wurde, war das chaos perfekt, weil ich natürlich in der interessengemeinschaft aktiv für meinen heissgeliebten hunsrück wurde. wir wurden wie es hiess zur "schefsache" von bürgermeister lieser. pass-wort:



WER SICH NICHT WEHRT,
LEBT VERKEHRT.



dabei kam es auch zu echt herzhaften begegnungen. einmal wollte er mir das geld sogar, ganze dm 200,-- nicht nur aus der hand reissen, sondern er trat mir dabei auch auf die füsse und hatte die polizei-beamten, die im gleichen gebäude waren, dabei schon bestellt, die jedoch gar nicht wussten, was abging. manchmal musste ich auch herzhaft lachen und konnte nur denken: wie zu bescheuert und krass. im grossen und ganzen sollte sich durch bürgermeister lieser und seine zwei ganz besonderen mannen, die in diesem hause namens verbot haben, die schlimmste zeit meines lebens entwickeln.


bürgermeister lieser (cdu) hatte offensichtlich nicht nur die fremdplacierung von anna s. die abgründige tiefe soziale kürzung, sondern auch versuchte kriminalisierung sowie ganz offene vertreibungspolitik im kopf. letztendlich konnte man in diesem bereich von ihm sowieso nichts, schon gar nichts gutes erwarten. allerdings hatte er an unserer sturheit und sammlung mit MPern und HUNSRUCKER JUGEND schwer zu kämpfen.




WIDERSTAND ZWECKLOS.



ein dorn im auge war ihm sicher nicht nur unsere bunte dread-lock und punk erscheinung, sondern der 5-jährige schul-boykott von anna s, der natürlich in den jahren von mir ausging. ich habe sie bis heute an keiner schule angemeldet. sie ist inzwischen 18 jahre alt (00) und geht mit erfolg zur hiesigen berufsfachschule. anna s. ist mein ganzer sonnenschein, meine zuckerpuppe, mein darling, mein baby-cool, meine schwester, mein bruder und mein bester freund. ladie sunshine:




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3. DIE GRÖSSTE LIEBE:




als der trubel über den nicht-schulbesuch von anna s. begann, habe ich sofort reagiert und bin jeden behördlichen weg gegangen, um zu erfahren, dass das fehlen in der schule als busgeld wie ein falsch parkendes auto behandelt wird. weder amtsgericht, jugend-, bau- und gesundheitsamt, die der bürgermeister und denunziantin bis 1996 immer wieder bewegte, hatten bei einer grösseren anhörung mit dr. g. wilmers von der landesregierung und bezirksregierungs schulrat aus trier eine fremdplacierung im sinn. im gegenteil. es wurde sogar betont, dass es wünschenswert sei, wenn es mehr solcher intakten und "innigen" beziehungen zwischen kind und eltern gäbe. ein stolzes lob.


frau müller, jugendamt kreis-wittlich, der ich ewig dankbar bin und die sich auch durch dienstaufsichtsbeschwerden durch den bürgermeister nicht umstimmen liess, gab sogar bei der anhörung an: "hut ab vor einer frau, die so für ihre sache geht." warum sie so sagte, ist eine längere geschichte. wahrscheinlich wusste sie ganz genau, dass nicht nur die PUNKER von frankfurt, saarbücken und quer beet deutschland unsere geschichte verfolgten. unsere frankfurter freunde wollten sogar die brache im hunsrück besetzen, als sie hörten, dass wir das gelände verkaufen mussten. die saarländer gar, wollten schon 1992 für uns und LEGALIZE IT plakate kleben. immer wieder, wohin ich auch ging und in der not war, es waren PUNKER, die mir zur seite standen.


die landwirtschaftsschule in morbach bekamen wir 1993 natürlich nicht. sie stand noch sehr lange leer, bis sie für vereine geöffnet wurde, deren gründung dem project:




SEN

siehe hierzu:

Die Schriften
4. Project: SEN



nicht obliegt.


auf jeden fall liegt in dieser zeit der grundstein einer freundschaft zu MPern, die in den folgenden verschärften jahren sich immer wieder frisch gezeigt hat und mir/uns nicht nur basis gab, sondern die berechtigung und identifikation:




WER SICH NICHT WEHRT,
LEBT VERKEHRT.

ICH HABE NICHT VERGESSEN,
EIN KIND ZU SEIN.




an dieser stelle will ich allen MPern ernsthaften dank für die vielen hilfreichen hände und menschliche hilfe aussprechen, weil partie zusammen machen ist einfach: FRIEND SHIP in schlechten zeiten zu halten oder sogar aufzubauen ist für mich überhaupt der grundstein sozialer und menschlicher kommunikation.


nach diesem so einprägendem erlebnis 1993, trafen wir MPer einfach immer irgendwo. die welt ist klein. dabei standen, sassen wir natürlich friedlich beeinander. PUNK ist letztendlich in der basis gewaltlos, im protest jedoch nicht zu überhören. und das ist auch gut so
.

manchmal kam es auch vor, wenn wir 7 km nach morbach und zurück zum einkaufen bei jedem wetter laufen mussten, weil die öden dörfler uns ächteten, weil wir auch angeblich läuse und sonst was hatten, das ganz plötzlich MPer hielten oder uns von morbach zurück brachten. das waren ungemein erfreuliche sternstunden, vor allem, wenn morgens ein strafbefehl der gemeinde in der post war. zudem gab es immer noch die "bushalte". sozialer treffpunkt: JUGEND


immer häufiger wurden wir zu den obligatorischen parties und auftritten der regionalen bands und MP eingeladen. dabei wird mir die fassnachts-partie 1994 in der jugendherberge auch in erinnerung bleiben. und die geburtstags-partie der MP-TWINS wurde auch für uns zu einem gewollten "MUSS".


es war nicht nur die zwangszuführung zur schule u.a. themen meines bewegten lebens und das uns MPer inzwischen beim aufstellen der schweren holzhütte und manchen mehr behilflich waren, sondern es war diese aussergewöhnliche aktive und herzliche energie, die im raum steht, wenn man MP trifft. das geht mir nicht nur noch heute so, sondern hat sich im laufe der jahre verstärkt, auch wenn ich manche MPer

beginn 1994 wurde der existenzielle sowie behördliche druck grösser und schier unerträglich jedoch nicht durch die ämter und behörden, bei denen wir als unnötiges aktenzeichen lagen. hier fand ich entweder eine quasi duldung bis positive resonanz für das project:




SEN.

siehe hierzu:

Die Schriften
4. Project: SEN




die ewigen denunzierungen, nachdem man uns für angebliches falschparken auf dem eigenen gelände und schul boykott nicht mehr anzeigen konnte, gingen von manuela m.-b. aus unserem dorf in verbindung mit bürgermeister lieser aus. und natürlich erinnere ich mich - jedoch ganz bestimmt nicht gerne - wie ich nachts schweissgebadet aufwachte, um zu schauen, ob anna s. noch da war. sie war.


in dieser zeit waren MPer längst unsere freunde. die einzigen, die zu uns hielten und an den ereignissen um uns regen anteil nahmen. selbst wenn wir kontakt zu vielen menschen fanden, blieben diese begegnungen jedoch nur auf der oberfläche.


zu meiner grössten freude war natürlich auch anna s. sofort in unserem neuen freundeskreis integriert und so wurden wir immer mehr zum dorn im auge und unmut der gemeinde und uncoolen bevölkerung. warum man so liebenswerte und friedfertige menschen wie uns und andere immer wieder in den sozialen abgrund zwingen will, bleibt bis heute unverständlich und auch unvergesslich. die auswirkungen waren viel zu hart und einprägend, jedoch für die weitere entwicklung unseres lebens wertvoll und positiv.


jeder CANNABIS consumer, der ähnliche erfahrungen gemacht hat, vor allem im sozialen bereich, weiss, wovon ich rede. natürlich gebe ich inzwischen zu, dass mein no-konformistisches konzept und stur-bockiger drang zur umsetzung in enger simbiose mit anna s. in verbindung mit PUNK und eigenem alter sehr aussergewöhnlich ist. manche dieser erfahrungen gönne ich keinem anständigem allgemeinen bürger. ebenso ist mein in der grundwurzel schon vorhandener respect gegenüber zur zeit anwachsender GLOBALEN ARMUT immense gewachsen. ich kann nicht verstehen, warum nicht endlich die pflanze CANNABIS als überlebungschance für einen WELT WEIT FRIEDEN völlig freigesprochen wird. über 32 jahre illegalität, druck, zwang und soziale auswirkungen sind einfach genug für mich und ich finde das ganze spiel um CANNABIS inzwischen fürchterlich unerträglich. es macht mich zwischendurch immer wieder krank.


je grösser der druck wurde, speziell ab 1994, desto mehr fing ich an, in der hütte zu schreien. von singen konnte keine rede sein. PUNK. gewalt erzeugt gegenwalt, die nicht immer einfach zu händeln ist. und ich nutze die stimme, sprache, schrift, bild, music und vor allem den tanz, um meine eigenen aggresionen in positive bahnen zu lenken. oder, um sie einfach aufzulösen. der mensch ist ein wahres prachtwunder.


kein wunder, dass ich mich schon damals zu MP hingezogen fühlte und irgendwie ist dieses FRIEND SHIP liebe auf den ersten blick gewesen. ein täglicher schrei nach sozialer gerechtigkeit: CRY OF DISTRESS. FUCK DE ARMIE: START NOW.


ab 1994 kamen uns immer häufiger MPer und hunsrucker JUGEND, wenn auch nur vereinzelt auf der brache besuchen. der harte kern. aus dem haus waren wir 1992 schon ausgezogen. zum bauen dieser art sind wir natürlich nicht gekommen. am anfang "lebten" wir im lkw bis wir die weihnachtsmarkt-holzhütte und den sommer-holzstand aufbauen konnten. letztendlich stellten unsere freunde fest, dass unser eigenes leben auf der brache zwar einer harmonischen idylle nichts entbehrte, das gelände ist total schön und traf uns ebenso wie LOVE auf den ersten blick. der rest und alltägliche voraussetzungen jedoch speziell im winter wurden als HARD CORPS bezeichnet, und obwohl wir 1995 längst mit eigenen öfen heizten, habe ich ein paar mal überlegt, ob ich die stiefel unter der decke auch anlasse.


während des schreibens läuft ein film voller helfender hände an mir vorbei. ich sehe freunde, bei den wir immer wieder baden und im winter unsere wäsche waschen konnten. dabei fällt mir auch manu ein, die bei eisiger kälte und schnee abends noch 9 km gefahren ist, um uns einmal brot zu bringen und um uns einen zwanni zu leihen.


dann kam die zeit als aus den anliegenden dörfern, daniel, bernd, christoph marley und tommy regelmässig bei uns waren. sie nahmen uns nach der arbeit nicht nur mit, sondern die last des schweren einkaufes und stress-laufen war vorbei. letztendlich war es eine wunderschöne zeit und bernd wollte es zunächst nicht glauben, dass die paar fliegen, die trotz kuh-weide hinter der brache nicht mehr wurdem, die angreifenden wespen aus der hütte jagten. wie die frechen meisen mit uns auf dem tisch auch in der hütte frühstückten. selbst das holzhacken im kalten frühling mit daniel wird mir wie alle diese guten dinge warm in erinnerung bleiben. auch, dass unsere freunde den PUNK um uns herum nicht abhielt zu uns zu kommen. und oft genug sassen wir viele stunden schweigend in der enge, um in die unendliche weite zu schweben. in der ruhe liegt die kraft. auch in FRIEND-SHIP.


als sich ein kleiner kreis von freunden in unserer wohnlichen enge 1995 eingependelte hatte, erhielten wir im frühjahr den ersten hausdurchsuchungsbefehl im hunsrück, natürlich durch eine anonyme anzeige: wir würden gras an jugendliche verschenken, nicht verkaufen. dieser befehl war, wie ich erst viel später las schon im november 1994 ausgestellt. zu derzeit begann eine neue denunzierungscampagne.


anna s. ging so gut es ging zur schule und wurde sehr schnell klassenbeste im vorlesen und zweite bei einem kreis-wettbewerb. selbst die gemeinde wurde friedlicher und war bereit, uns materialien zur isolierung der holz-hütte zu stellen. diese war nämlich top und ökologisch gebaut, sonst hätten sich die vielen spinnen am himmel nicht wohl bei uns gefühlt. diese hütte hatte uns der bruder von peter s. für die märkte gebaut und sie war nich nur extrem gut ausbaufähig, sondern wie der lkw mein TEMPEL. unzählige seelen von menschen waren durch diese hütte und holzstand in 6 jahren an unzähligen orten gewandert und nun lebten wir fest darin. diese idee und flash back hat mich manches mal deftig verschickt.




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4. CANNABIS 1995:




diese erste hausdurchsuchung im hunsrück 1995 war nur kurz, weil im haus und durch sturm schäden in der werkstatt ein heilloses chaos herrschten, der lkw, durch winterfeuchtigkeit nicht bewohnbar und die nicht isolierte hütte liess die beamten für einige minuten sprachlos erscheinen. man konnte es förmlich hören.


auch
die verdutzte frage: "hier leben sie". noch heute sticht die frage einen monat später bei einem besuch von dr. g. wilmers, damals bei fraktions-vorsitzenden r. scharping, bonn, immer noch heiss im kopf: "wie kann man nur so leben".


das frage ich mich heute auch so manches mal. wir hatten nichts. keine wohnung. keinen strom. kein wasser im winter. keine reguläre toilette. keine möbel. keine heizung. und kein viel nichts mehr. wir hatten sogar schon unsere brache verkaufen müssen, obwohl die bank sehr viel geduld mit uns hatte.


die brache hatten wir 1994 an einen miesen hinterhältigen umweltverpeste und jaguar kiffer der region und dorfes im wahrsten sinne für nichts verkauft. mit lebenslangen wohn-und nutzungsrecht. hierauf komme ich noch und gebe meine zeile hierfür endlich frei.


als die beamten 1995 vor dem tor standen, stellte ich spontan eine gegenanzeige, ohne zu wissen, warum. vor dem tor hatte ich ein schild, das die beamten offensichtlich amüsierte.




VORSICHT BISSIGE SCHLANGE
HANF OHNE VERTRAG:
NO ALCOHOL
NO CHEMICAL DRUGS



usw.
der besuch dauerte ganze 10 minuten und die 4.700 qm grosse brache sind sie nicht abgelaufen, wiesen jedoch darauf hin, nicht anzubauen, sonst müssten sie wiederkommen. ich glaube, der anblick unserer totalen armut, verbunden mit unserer eigenen ausstrahlung hatte sie schon mächtig verschickt.


nach diesem besuch habe ich ein statement mit diverser verteilung über die grundsätzliche haltung zum thema: aussagen/anzeigen gemacht, nämlich keine bei der kripo und staatsanwalt schaft, sondern nur vor gericht, wo wir hinlänglich bekannt waren. von der kripo wurde ich nicht mehr geholt. meinen anspruch zum thema gegen/anzeigen überhaupt sollte sich 1997 ganz massiv ändern.


1995 war ich natürlich erstmal total wütend. ohne ende und verfasste ein längeres statement zum eigenbedarf von CANNABIS als bekennende cosumer seit tatiana s. 1968 und peter s. seit 1970. dieses schreiben schickte ich an diverse ämter und behörden, auch an die gemeinde morbach.


auch wenn bei dieser hausdurchsuchung 1995 - im gegensatz zu 1987 und 1997 und manch anderen behördlichen spektakeln - letztendlich nichts abging, war ich heilfroh, dass ein paar km MPer wohnten, bei denen ich mich erstmal abtexten konnte.


kurz darauf erhielten jede menge MP er ähnliche dörliche hetze und denunzierungen und immer mehr zogen an die mosel. deswegen riss der kontakt jedoch nicht ab. im gegenteil. zu manchen MPern wuchs die freundschaft erst richtig, als sie und wir später ebenso an die mosel zogen. auch wenn hier auch nicht alles gold ist, was glänzt, kann man den unterschied zwischen hunsrück und mosel wie indien/nepal vergleichen. das eine land aggressiv. das andere lieb licher und offener.




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5. ACCUMULATION
OF HUMAN CHAOS:




im frühjahr 1995 erhielten wir eine räumungsklage von rolf d., einem häuserspekulanten, der sich als freund und helfer in der not eingeschlichen hatte. ein gestellter wohnwagen, ein alter 2 cv, aufnahme in seinem haus und so weiter. damit brachte er die dörfler erst recht gegen uns. wegen nix und wieder nix.


dieser angebliche freund war auch einigen MPern ein begriff bis bekannt, weil er nicht nur versuchte, sich zwischen uns zu drängen, sondern uns ins aus zu setzen. ein dummes geschäft. ein MPer

rolf. d, und dass soll er ruhig wissen, hatte mich ab 1994 folgend in das tiefste loch meines lebens geworfen. dagegen war die zwangszuführung zur schule ein kinderspiel, obwohl auch nicht ohne und bestimmt lebhaft.


rolf. d. kann ich jedoch nicht verzeihen, weil sein dummes armes spiel auch anna s. betraf. wir hatten ihm unsere geliebte brache geschenkt. er nahm uns wie man folgend erfährt die menschliche ehre und würde und vor allem das versprochene lebens- und nutzungsrecht auf der brache. schulden, die rolf d. mit zinseszins nicht begleichen kann.


und als resonanz seines tuns und handelns seine gerechte antwort erhält. davon bin überzeugt, ohne, dass ich/wir ihn überhaupt noch in gedanken haben. er taucht hier lediglich als folge in der storie auf. ansonsten ist er bei uns schon lange nicht mehr im gespräch.


die vielen tränen zu dieser storie sind längst versiegt hier an der mosel, obwohl er auch hier wie in elzerath nur ein paar häuser weiter wohnt er hat vergeblich versucht etwas zu erreichen, was meiner gemeinschaft offensichtlich in die wiege gelegt wurde: FRIEND-SHIP. weder er noch die gemeinde morbach oder sonst wer, kann meiner gemeinschaft und freunden dieses urprinzip nehmen.


die aufforderung zur zwangsräumung nahmen wir nicht ernst und blieben. wo sollten wir auch hin. das angebot der gemeinde, in die obdachlosen unterkunft zu ziehen, lehnte ich aus guten gründen ab. im laufe der zeit versuchte ich sogar mit flyer in verschiedenen shops, eine wohnung zu finden. ohne erfolg.


im august 1995 erreichte uns dann wieder ein neues aufregendes erlebnis. als wir nach ca. 2 stunden vom einkaufen zurückkamen, hatte jemand den holzstand vor der hütte angezündet. die streichhölzer lagen noch auf dem gasherd, in unmittelbarer nähe des lkws und in einem ganz kleinem gefäss war hirse gefüllt worden.


vor der hütte und dem und lkw hatte das feuer offensichtlich halt gemacht. es sah alles sehr nach fachunkundigem zündeln aus, und hat uns ganz mächtig erschreckt. unsere lieblich aufgebaute idylle war ganz mies zerstört worden und ich war froh, dass nicht nur MPer bei der rückkehr aus morbach dabei waren, sondern auch barnie. ein älterer und unikater hunsrocker.


natürlich haben wir die polizei nicht geholt. und der erste bauer im dorf sagte doch tatsächlich, dass man ihm ruhig bescheid hätte geben können. er hätte noch 7 kanister mehr über unsere idylle geschüttet. da mir die spekulation überhaupt nicht liegt, war das thema schnell gegessen. trotzdem zu hammerhart.


im april 1996 war es dann soweit. rolf d. hatte das gelände an seinen bruder verkauft, einem schauspieler, der lange in den staaten gelebt hatte und dort den blauen himmel nicht verkraften konnte. als er das erste mal das gelände betrat befanden wir uns ganz friedlich mit christoph in gedanken in nepal.


durch diesen verkauf war es rolf d. in verbindung mit der gemeinde, das vergesse ich ihm nie, gelungen, uns zwangsweise zu räumen und anna s. und ich wurden in die obdachlosenunterkunft in morbach eingewiesen, die ich schon 1995 abgelehnt hatte. und ich wusste genau warum. eine unmenschliche zumutung.


peter s. und ich waren seit november 1995 geschieden, wollten jedoch auch auf wunsch von anna s. weiter als gemeinschaft zusammenleben. zudem hatte sich anna s. 1986 peter s. selber als ihren papa ausgesucht. wir hatten die ersten 3 jahre durch mein hohes vegan leben und stillen alleine bis ziemlich isoliert in lüneburg gelebt. unser beider heimatstadt.


die zwangsräumung bleibt natürlich ein tag für sich, vor allem in der tiefe. das thema: obdachlosigkeit und sozialer ruin bekamen allerdings ein völlig neues gesicht. ich kann inzwischen verstehen, warummanche menschen nach so einem erlebnis erst recht in den sozialen abgrund fallen.


zum packen hatten wir nicht soviel. alles, was wir noch persönlich besassen, war sowieso immer in kartons gepackt. wir hatten jedoch keinen platz für die holz-hütte, stände und rest gewerbe- und andere teile gefunden. in diesem punkt konnten uns unsere jungen freunde, zum teil selber im häuslichen oder wohnungsstress, nicht helfen und ihre mütter waren speziell über mich nicht so begeistert.


immerhin konnten wir uns gebührend von der brache "verabschieden". es war sehr milde und 3 tage hielten wir mit dem rest holz das feuer als zeichen, dass unser geist und unser LOVE niemals erlöschen wird.


die eigentliche zwangsräumung verlief in der ausweitung gezähmter als die zwangszuführung zu schule. man kannte sich inzwischen und hatte für behördliche spektakel reichlich erfahrungen gesammelt. es gab auch nicht allzuviele verbal ausrutscher. wir waren diesmal nicht alleine wie bei der zwangszuführung. dennoch bleibt der tag zu hart. zum glück war anna s. in der schule.




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6. SOZIALES NACHSPIEL:




der bürgermeister hatte es endlich geschafft, er konnte unseren geliebten lkw, dingliches recht und unser eigentum, verschrotten. für diese kosten hat man keine mühe gescheut und uns noch bis an die mosel verfolgt, immer mit der drohung zu pfänden. wir fragen uns bis heute, was.


1999 hatte diese seltsame gemeinde es dann geschafft, völlig unnötig unser sparkbuch zu pfänden. ein girokonto erhielten wir natürlich nicht, weil wir durch die zwangsräumung endgültig die offizielle solvenz verloren hatten.


seit unser sparbuch gepfändet ist, gehe ich nicht mehr zur bank, weil mir der ganze bürokratische und unnötige vorgang viel zu peinlich und beschämend ist, weil wir letztendlich immer noch auf gemeinde eigenen möbeln sitzen, jedoch insgesamt hier mit dem amt keine schwierigkeiten haben.


der lkw, um den es bei den pfändungsandrohungen ging, war eine seele von mensch. er war mein haus und mein alles gewesen. uns verbanden geschichten als teil meines lebens. als er vor meinen augen abgezogen wurde, brach in mir ein flut von täglichen tränen aus, bis ich hier 1997 an der mosel gelandet bin.


natürlich haben wir uns nach den zwangsräumung nicht hängen lassen. wir hatten überhaupt keine zeit dazu. in morbach war die gelegenheit MPer zu treffen noch viel grösser. und in der ersten zeit trafen wir uns bei krause. stephan p. war gerade ausgezogen. dafür kamen daniel k. und peter s. ihn hatte man nicht in die obdachlosen unterkunft eingewiesen. also trafen wir uns nachmittags bei krause und teilten alles, was wir hatten. das war nicht viel. und spielte trotzdem keine rolle.


eingewiesen hatte man anna s. und mich mit einem in der gemeinde bekannten sexuellen nötiger. harmlos wie die gemeinde hinterhältig behauptet hatte. sein freund, der gleich die küche betrat, war noch schlimmer. sie waren mir beide sofort 1989 aufgefallen und über ihr unwesen speziell an der "bushalte" hörte ich wenig gutes.


dieser mitbewohner betrachtete uns als "oberassis", weil wir obdachlos waren und begann uns vom ersten moment an dumm-frech zu nerven.


abgesehen von seinen echt ekelhaften blicken und seinem merkwürdiges verhalten - wir mussten das badezimmer mit ihm teilen, begann er nachmittags, wenn er nach hause kam bis in die frühen morgenstunden alle 1/2 stunde das wasser der dusche, toilette und waschbecken laufen zu lassen. völlig bescheuert, jedoch auf dauer nicht nur entnervend, sondern auch absolut provozierend. relativ schnell holte er dann auch die beamten, weil es angeblich nach haschisch riechen sollte. wären wir froh gewesen, an diesem tag.


die ordnungsbehörde war zu allem hohn auch noch hausherr dieser völlig verwohnten unterkunft. sie konnten die unterkunft natürlich jeder zeit betreten, wovon sie auch gebrauch machten. und 1997 begannen unsere freunde, wenn sie uns besuchten, hinter sich die tür abzuschliessen.


es dauerte nicht lange, und ich hatte meine inzwischen sehr langen dread locks in 10 minuten vom kopf. pass-wort: CRY OF DISTRESS. in dieser zeit fand ich erst morgens schlaf, wenn anna s. zur schule war und der mitbewohner zur arbeit ging. selbtstredend habe ich die dusche sogar die toilette mit ihm nicht geteilt, obwohl dieser seltsame mensch grundsätzlich nicht schmutzig war. dafür duschte er zu oft.


für mich bedeutete dieses zusammenleben eine geistige vergewaltigung. ausserdem waren anna s. und jungen freunde auch noch da. die provokation ging soweit, dass er sogar seine sex-hefte immer mehr in den flur legte, je mehr ich mich darüber aufregte. grausige zeit.


natürlich haben wir auch peter s. mit in die wohnung genommen. man lässt keinen kollegen eiskalt im regen stehen. allerdings war er irgendwann auch nicht mehr zu bremsen und wir mussten ihn erstmal zu freunden an die mosel bringen, damit es in der unterkunft nicht noch zu gewaltausbrüchen kam.


nach wenigen monaten echt heissem kampf, fast hätte ich einmal selber die beamten geholt, hatte ich diesen mitbewohner endlich ausquatiert. durch die gemeinde selber. späterhin als wir im herbst peter s. regulär zu uns in die unterkunft holten, bis dahin war er bei krause oder im vw-bus eines MPers, wurden wir wieder von diesem ehemaligen mitbewohner und zusammen hang mit manuela f. aus elzerath und gemeinde derbe denunziert bis kriminalisiert.




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7. CANNABIS 1997:




1997 unterlagen wir in dieser unterkunft ohne strom eine hausdurchsuchung ganz klassischer art, an die ich überhaupt nicht gerne zurückdenke.


als wir 1996 in dieser unterkunft ankamen, wuchs die solidarität unserer freunde, wobei sich MPer besonders um peter s. gekümmert haben. seit dieser zeit wurde der kontakt zu MPer ganz verständlich immer enger. zumal auch in morbach seit 1995 bis 1997 ansteigend das chaos sich steigerte. alter spielte und spielt keine rolle. wir sassen und sitzen in einem boot, in dem menschliches verständnis die basis ist. gejagt, verfolgt und belästigt entweder von der bevölkerung oder durch die gemeinde und behörden. chaos. ein MPer befand 1996, dass es sich bei dem stress in morbach gar nich mehr lohnt, nach hannover zu den chaos tagen zu fahren.


überall, wo sich PUNK traf, waren auch die beamten nicht fern. selbst die jüngsten damals in anna s. alter wurden speziell 1997 überall von polizei-autos begleitet oder sie fuhren alle 10 minuten an der "bushalte" vorbei und sprachen lächerliche verbote aus.


ich habe mir die "bushalte" eine weile selber ganz genau angeschaut und kann mit fug und recht behaupten, dass die jungen menschen rein gar nichts aufregendes anstellten, ausser vielleicht auf dem asphalt zu sitzen. dabei waren manche tätliche angriffe gegen diese friedlichen PUNKER unter aller sau.


natürlich war dieses bunte PUNK bild der touristen gemeinde morbach ein dorn im auge. vor allem , weil es nicht gerade wenige sind, wenn alle - wie auf den kirmissen u.a. - zusammen kommen.


an dieser stelle möchte ich wiederum meinen dank an alle MPer aussprechen. ohne PUNK/PROTEST hätte ich mein leben nicht gelebt. dabei ist klar, das diese JUGEND bewegung ein teil der insgesamten gesellschaftlichen SOZIALEN ARMUT ist und hieraus entspringt.


die zeit von 1996/97, die obdachlosenunterkunft, war die schlimmste meines lebens. oder die schönsten jahre werden die ohne tränen sein.


1997, im juni kam es dann zum CANNABISCHEN zwischenfall. desaters ist auch ein gutes wort. seit dezember 1996 erschienen die beamten regelmässig und natürlich völlig unerwartet mindestens einmal im monat, um zu schauen, was bei uns abging. und selbstredend sprachen sie auch hier besuchsverbote aus. open-jail.


im juni 1997 unterlagen wir einer schweren denunzierung und falsch aussagen von mehreren jugendlichen, so auch von freunden des ehemaligen mitbewohners, manuela und ingo m. aus elzerath, die uns jahrelang umsonst gequält hatten und natürlich auch in verbindung mit der gemeinde, die peter s. sofort hausverbot erteilten.


anna s. hatte man schon im märz völlig blödsinnig in mein zimmer verlegt, und wollte uns beide doch tatsächlich in eine andere unterkunft schicken, in denen die bedingungen und zeiten für die beamten noch dreister waren. open-jail.


um peter s. als obdachloser vor dem gefängniss zu bewahren, sind anna s. und ich ihm dann mitte juni 1997 in die tatsächliche obdachlosigkeit gefolgt. wir hatten gar keine andere wahl. nur so konnten wir der menschlich nicht mehr zu ertragenden prügel der gemeinde entfliehen.


eine uns wohlgesonne bürgerin, dass gab es natürlich auch, fragte mich, wie ich es geschafft habe, aus diesem sumpf und haus herauszukommen. ich habe mich einfach ins blaue geschmissen.


es dauerte nicht lange und wir waren als "unbekannt verzogen" im computer, obwohl täglich präsent und einmal die woche zur meldung bei der polizei, weil ich peter s. nach drei tagen aus der u-haft befreien konnte. späterhin - als bürgermeister und seine 2 mannen in urlaub waren - konnten wir uns auf unsere p. box anmelden. sprich: wir liessen uns einfach nicht vertreiben.


der leser braucht nicht lange zu raten, wer uns aufgefangen und aufgenommen hat: MP und freunde. anna s. konnte zum glück für längere zeit bei einer freundin bleiben. ich glaube, wenn sie bereit gewesen wäre, wir hätten die gegend verlassen. ein versuch 1996 nach maastricht/holland zu gehen, wo wir ebenfalls freunde haben, schlug durch anna s. absage fehl und war auch gut so. unser platz ist hier. bei MOSEL-PUNK.


die hatz gegen uns lief voll weiter, wo immer wir uns auch hin bewegten. verfolgt vom bürgermeister und seine 2 mannen. jeder noch so kleine versuch im hunsrück und verbandsgemeinde morbach eine bleibe zu finden, wurde im vorfeld von der gemeinde erfolgreich unterbunden




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8. AUF WUNSCH VON ANNA S.:




ebenso versuchte diese gemeine doch tatsächlich, eine erneute fusion/heirat mit peter s. zu verhindern. wir hatten 1987 durch einen ersten




CANNABIS




fall in bayern (!) ganz schnell geheiratet, was nicht so auf dem plan stand. nach den für mich schrecklichen erlebnissen wollte ich mich völlig aus dem gesellschaftlichen leben zurückziehen und es kam 1995 zur scheidung von einer erneuten heirat waren speziell anns s. und freunde begeistert, obwohl sie heute selber nichts vom dem akt hält. ich glaube inzwischen, dass kinder einfach zwei konkrete bezugspersonnen haben wollen, ob nun ein direktes paar, oder nicht.


noch ein aktenzeichen bei einer gesellschaft, die nur verfolgt und prügelt wollte ich nicht. zudem muss man eine partnerschaft oder wie hier freundschaft nicht mit einem aktenzeichen besiegeln. dennoch gab ich nach, wieder eine gemeinschaft mit peter s. zu bilden, sowie wir heute noch eine coole wohngemeinschaft pflegen.


an dieser stelle wird es zeit darauf hinzuweisen, dass PUNK für mich nicht nur ein zeitlicher ausdruck für den PROTEST in der music (zu meiner jugend wäre hip-hop noch mehr als eine revolution gewesen) ist, sondern auch der ausdruck für lebens- und adrealin stress, hektik ohne ende oder morgens vorm aufwachen ein nasser lappen um die kalten ohren.


1997 war wieder so ein jahr. und manches mal fand ich es ein wunder, dass ich so cool geblieben bin. bei der zwangszuführung zur schule 1994 hatte ich vor lauter ohnmächtiger wut, dass jemand mit gewalt und knüppel mein kind berühren wollte, in windeseile den oberkörper entblösst, mich umgedreht kurz meine hose heruntergezogen und den beamten gebeten, mich zu schlagen. nicht mein kind.


das wollte er wohlmöglich gerne, hatte jedoch eine andere information im kopf. weitere recht gute verbal ausbrüche sind als anzeige 1995 eingestellt worden, weil als sexuelle nötigung konnte man meinen ausbruch nicht bezeichnen. zudem war dem gericht bekannt, dass mein thema : erhalt der natürlichen glücksfähigkeit heisst. ich kann kinder einfach nicht weinen sehen noch hören.


1997 war dagegen noch grauenvoller. nachdem der link von älteren freunden und anna s.kam, wieder zu heiraten und man uns nicht gestatten wollte, das aufgebot zu bestellen, obwohl unsere aufenthalte bei MPer und adressen bei der staatsanwaltschaft und amtsgericht vorlagen, ist peter s. ausgerastet und hat den beamten, der uns seit ankunft 1989 so pervers gequält hat ( steigerung von pervers: "modern talking" ein MP-TWIN, einen wichser genannt und ihm auch den mittelfinger gezeigt. wir konnten schlimmeres verhindern. allerdings gab es dafür zusätzliche strafstunden aufgebrummt.


bis an die mosel hat uns die gemeinde morbach verfolgt als wir im juli 1997 schon sehr angeschlagen bei einer sozial schwachen familie mit 4 kindern landeten. auch bei sabine und hans-jürgen bedanke ich mich im leben ewig. sie hatten nicht nur raum für uns und unseren MP, sondern haben das wenige, was sie hatten sogar noch herzlich gerne mit uns geteilt. für diese liebe aufnahme sollten sie vom sozialamt gekürzt werden. kaum zu glauben.


anna s. war zu diesem punkt zum glück in morbach geblieben, wo wir uns tagsüber trafen. von dem obligatorischen nachtkuss konnten wir uns damals noch nicht lösen. heute sind es andere auch sehr schöne ritualien. sie erschien bis anfang 1999 weniger aufenthaltlich an der mosel. sie wollte nicht aufgeben. und schon 1993 nannte sie eine netter trierer, anna s., die rächerin der enterbten im HUNSRÜCK.

obwohl sie 5 jahre nicht zur schule gegangen ist, war sie sofort klassenbeste im vorlesen, ebenso im kreis-wittlich und sonst auch überhaupt nicht schlecht. im gegenteil. wenn jetzt jemand denkt, das arme kind, hat veloren. und ganz klar ist sie von mir, peter s. freunden, kollegen und MP sowie durch durch ihr eigenes gewähltes leben und reisen kultig geschult. eins plus mit sternchen. ladie sunshine.


zum vorlesen wettbewerb in den bezirk trier und vereidigung ins jugendparlament, morbach, durch den bürgermeister lieser hatte sie jedoch keine lust. ganz bestimmt fiel es auch mir sehr schwer, mich vom HUNSRÜCK zu lösen. der abschied von der brache war echt uncool genug. ich habe dort einen BAUM. genauso wie auf dem mainzer open ear, in frankfurt, sogar schon AT THE MOSEL und manch anderen kultigen plätzen auf dieser erde. und ich kann überall sein, ohne mich auch nur einen millimeter vom fleck zu bewegen.


der HUNSRÜCK ist jedoch etwas sehr besonderes für mich. hier habe ich gewiss wunderschön. und egal aus welcher richtung ich kam, schon die ersten BÄUME riefen mir zu, dass ich zu hause war. der rest schien dann nur noch by the by. als rolf d. vorm amtsgericht 1995 behauptete, ich wolle mit peter s. nach nepal, war ich tatsächlich sprachlos und tief betroffen. ihm und anderen war mehr als genug bekannt, dass ich weder mit peter s. noch sonst jemanden nach nepal und schon gar nicht den HUNSRÜCK. verlassen werde. wer denkt, ich habe, hat sich schwer getäuscht. ich kann überall sein auf dieser erde.


warum ich damals, sonst echt nicht wortkarg, vor gericht sprachlos war und rolf d. diesen meineid schwören liess, ist völlig klar. er ist ein schütze übler art und lässt - egal welchen geschlechts und alter - eiskalt im regen stehen. und vieles mehr.


wie anna s, inzwischen auch älter, und andere ihn nennen oder über ihn denken, gibt mir genugtung, jedoch nicht vergeltung. er hatte mich vor gericht an wunder stelle geschlagen nichts hasse ich mehr auf dieser welt als unwahrheit, ein übel allen chaos. oder. tell the children the truth.


verlassen wir jedoch diese für uns nicht mehr wichtige gestalt eines lebensabschnittes, weil mein grosses LOVE für den HUNSRÜCK kann mir doch keiner nehmen. im nächsten leben komme ich gleich hier in dieser gegend überhaupt zur welt, fahre erst gar nicht weg und wo will mensch denn heute sowieso noch hin.


dass ich mich hier AT THE MOSEL inzwischen so heimisch fühle, liegt nicht am tourismus, sondern ganz schlicht weg am allgemeinen bürger und nicht zu vergessen MP. hier herrscht für mich eine andere energie. ich fühle mich am ort sehr wohl. auch anna s.


schon als kind bin ich auf der landkarte am liebsten mit dem finger von koblenz bis trier gefahren. um den HUNSRÜCK war mir vom gebiet immer schon dunkel. das hat nichts mit der natur zu tun.


als wir hier im juli 1997 ankamen, konnte ich mich natürlich auch nicht gleich von meinen morbacher freunden lösen. ich hatte dort viel "töchter" und auch "söhne" gefunden. dabei so manches sorgenkind. durch die vielen nöte dieser jungen menschen in denen anna s. eingebettet war, habe ich doch zur anzeigenform gegriffen:




WER SICH NICHT WEHRT,
LEBT VERKEHRT.



dabei waren auch denunzianten wie immer man sie auch nennen will. auf jeden fall die sexuellen nötiger, die seit jahren an der bushalte u.a. plätzen ihr unwesen trieben, und nicht nur die jungen mädchen belästigten.


bis 1998 sind wir für die verschiedensten anzeigen von diversen freunden mit so ca. 15 freunden entweder als zeugen, auf jeden fall in begleitung vor dem hiesigen amtsgericht erschienen.



ONCE A PUNK. ALWAYS A PUNK.



die begleitung von verschiedenen aktenzeichen und auch als misslichen "als unbekannt im computer" situation mit wohnsitz im pkw beide angemeldet als "post box", zelt , telefon bei freunden usw. jede menge gespräche, protokolle mit meinen jungen freunden und auch kripo hin und her düserei. wallungen. auch stress. einfach PUNK. zudem gab ich mir äusserst viele mühe, um zeugenaussagen und bürgerliche unterstützung zu sammeln. dieses kollektive und freundschaftliche bewusstsein meiner freunde hat mich immer wieder bestärkt, gar keine fluchtgedanken an mich herankommen zu lassen. hier scheint tatsächlich meine



SONNE.



woanders natürlich auch.


im juli 1997 stieg das chaos barometer drastisch hoch. das leben im pkw, persönlichen dinge an von anna s. wirbelte alles auch freunde durcheinander.


durch die p. box konnten wir doch noch das aufgebot bestellen, und an meinem 50. geburtstag und zweitem aktenzeichen mit peter s. (hochzeit) habe ich dann morbach endlich verlassen, ein ort der mir bei antritt 1989 schon kaltes unbehagen einflösste. und seit ich hier gelandet bin, war ich nicht mehr in morbach, obwohl es dort sicher jede menge netter leute gibt. so nun nicht.


mein fuffziger wurde wieder gloreich von der gemeinde gesprengt. ich sah es mit feuchten augen und lächelndem blick. letztendlich war es eine obergeile partie. wir hatten alles, was wir wollten nicht übertrieben und auch nicht viel. gerade genug, um einfach partie zu machen. nur keinen platz.




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9. OBDACHLOS:




der abend vor der 2. fusion/hochzeit mit peter s. und tag danach begann wie ich es mir gewünscht hatte. ein freund aus holland, der uns bei obdachlosigkeit wie viele sofort unterkunft bot, hatte es geschafft zu diesem ereignis nach deutschland zu kommen.. ich habe ihn nun schon so lange nicht mehr gesehen. dafür ein bild von ihm und anderen holländischen freunden direkt auf unseren langen wg und meinem arbeitstisch. nichts kann FRIEND SHIP wirklich trennen. see you again.


schon vor der traung (cooles wort) sammelten sich ca. 15 MP freunde, wobei peter e. und marco mit den beiden hunden wie dungeon-dragon und wächter draussen bleiben mussten. das war trotzdem ein geiles bild. der rest ging zum glück schnell vorbei und wir hatten unseren spass. das war wichtig.




immerhin haben wir es auchso geschafft, mit allemann, hunden und unseren beiden holländischen freunden im hochwald-cafe zu frühstücken. eine cdu- hochburg, in der ich nicht nur viele schriften fertigte und vieles mehr, sondern auch im ersten schreiben an das bundesverfassungsgericht den rücktritt der cdu forderte. unter anderem.


nach diesem frühstück, grösseres sandwich, kaffee und tee, brachen wir schnell wieder auf, um an der wederatherhütte, ein sehr schöner platz, auf die anderen zu warten. dort waren wir im ort angemeldet jedoch nur bis zu diesem tag.


leider durften wir dann doch nicht für den abend in die hütte. sie war doch nicht angemeldet. dafür war der nachmittag ausreichend friedlich und wie immer auf parties anregend, wenn auch das ende an der hütte tatsächlich verregnete.


der nächste öffentliche platz war von den zigeunern besetzt und wir waren letztendlich nicht nur von den erlebnissen, sondern sau stark müde vom kult fezdiwall und so landeten wird, wie soll es auch anders sein im kleinen kreis an der mosel.


der tag nach der party war dann blanke realität.: wir waren von der verbandsgemeinde morbach völlig aus dem computer als unbekannt verzogen herausgenommen worden, jedoch für die behörden immer erreichbar, weil das aktenzeichen CANNABIS noch lief und peter. s. einemal die woche bis zur verhandlung bei der gemeinde seine unterschrift geben musste.


mir war klar, dass wir nun tatsächlich OBDACHLOS waren und ich dann doch sehr schnell ein quasi hochzeitsgeschenk von uwe h. annahm, ein älterer unikater hunsrücker, den ich 1986 auf den festivals kennengelernt hatte, als wir noch in der nähe von freiburg wohnten auch eine storie für sich.


uwes gelände erinnerte mich sehr an die brache "biotopia/anna topia" in elezerath, nicht weit entfernt von wederath. auch in diesem dorf wohnten eingige unserer freunde. schlussendlich in jedem dorf dieser verbandsgemeinde.


auf diesem gelände, es hatte sogar ein kleines gebäude, durften nicht nur wir uns niederlassen. wir hatten noch den gerichtstermin im oktober 1997 vor uns. ein angebot, nach holland zu ziehen, lehnte anna s. schon im entferntesten ab.


also zogen zunächst wir mit unserem uralten ford und anna s. iglo auf dieses gelände. denke man jetzt nicht das leben draussen ist so einfach. ohne strom, wasser usw. einfach nichts. natur. das muss erst aufgebaut werden wir waren kaum angekommen, da hatten die MP TWINS schon ein geräumiges und grosses zelt aufgebaut, dass sie kurz vorher selber noch auf dem fezdiwall benutzt hatten. auch andere hände waren hilfreich im aufbau.


uwe hatte nichts dagegen, dass melanie d. und jens g. und peter e. ihre busse auf das gelände stellten. im gegenteil. und anna s. war extrem stolz. sie hatte von jens g. ihre eigene erste wohnung mit schlüssel bekommen, ein paar meter weiter von uns in einem kleinerem wohnwagen, der einen schönen alten keramik ofen hatte.


selbst für uns war ein grösserer wohnwagen in aussicht. noch konnten wir draussen vor dem zelt schlafen. uwe hatte uns extra seinen riesigen flokati -teppich gegeben, auf den doch der eine beamte der gemeinde, am ende der folgende hatze mir vor die füsse spuckte. das hat mich geschickt. ich hatte ihn weder beleidigt noch sonst was.


logisch zog dieses gelände inzwischen noch mehr freunde an und im engeren kreis waren wir sehr schnell ohne zu fackeln bei der eigenen festival planung. als dann jens g. und freunde mühevoll den wohnwagen für anna s. zum gelände hochzogen, waren wir mit unserem kleinem pkw, melanie d. und jens g. bussen eine schöne kleine wagenburg. es war sogar noch platz für den bauwagen von peter e., der frühere besitzer von melanie ds. bus war. damit hatten wir das gelände optimal genutzt, ohne uns direkt auf die füsse treten zu müssen.


von unserem aufbau nur träumen. allerdings war das gelände auch sehr einsichtig. auf dem früheren bus von peter e. stand: fuc the world, save yourself. für uns ein cooler anblick.


dieser bus hatte sogar eine fahnen-stange und uwe freute sich, dass ich seine alte toten-kopf-fahne aufhängen wollte. dazu kam ich natürlich nicht mehr.


das leben zusammen liess sich locker an und wir verbrachten manch schöne stunden mit unseren engsten freunden, auch später als nur noch wir drei im pkw und zelt zurückblieben.


möglich kann der leser sich vorstellen, dass man uns auch dort keine ruhe liess und wieder waren es diese beiden beamten, die nichts anderes im kopf hatten als zu der zeit peter s. ins gefängnis zu bringen und um mich und "einzuweisen". dieses wort hatte mich , später peter s. bei der aufgebotsbestellung total draufgebracht.


und so gab es wieder jede menge behördlicher besuche, jedoch diesmal ohne stress. ausser: die beiden beamten konnten es nicht lassen. schreckliche gestalten.


am ende, sie liessen uns diese idylle genau einen monat, legten sie unseren ford still. an diesem tag versuchten sie wieder peter s. derbe zu provozieren und ich hatte an diesem tag selber meine mühe und wir sind einfach "geflüchtet", hinten herum.

als wir unten an der strasse ankamen, warteten sie natürlich schon auf uns und haben mich bei brülliger mittagshitze 1 km im zick-zack, weil ich versuchte, ihnen immer wieder auszuweichen, durch das dorf gejagt, bis ich erschöpft am boden sass. eine sehr nette dame öffnete die tür und rief: holen sie doch schnell die polizei. das konnte ich nicht. sie war jetzt dabei abzudampfen. allerdings konnte ich im hause der dame, die mir gleich ihre zeugenaussage anbot bei der staatsanwaltschaft, später per fax eine anzeige gegen die beamten erreichen.


offensichlich sind die beamten diese möglichkeit schon vorher eingegangen, weil ich war zu der zeit in der gemeinde schwer am wirbeln.




WER SICH NICHT WEHRT,
LEBT VERKEHRT.



als die beamten das auto still legten, behaupteten sie, peter s. hätte wieder wichser gesagt und nutzten diese lüge als gegenanzeige und mein aktenzeichen wurde eingestellt. das war mir gerade recht. immerhin hatte ich es in den harten zeiten geschafft, bei der staatsanwaltschaft fuss zu fassen. dem richter war es letztendlich egal, ob wir im zelt oder draussen schliefen. wir mussten nur erreichbar sein und so schickte ich ihm alle adressen von freunden, wo wir uns auch tatsächlich aufhielten und natürlich die offizielle anmeldung durch uwe.


zum glück konnten wir uns von einem MOSEL-PUNKER geld leihen und die nächsten
tage hatten wir schon für dm 700,-- einen gepflegten audi, der uns allerdings nicht gegönnt war. er hielt nur bis oktober 1997. immerhin hatten wir ein neues aus und die hatz ging gerade noch weiter.


der bürgermeister war im urlaub und so unterschrieb sein vertreter, herr schneider, spd, ein hobby politiker wie er sagte, das urteil für die räumung . entweder man ist mit leib und seele politiker oder man lässt es lieber bleiben.


zu dieser veranstaltung bin ich/wir allerdings nicht mehr gegangen. den anblick hatte ich noch viel zu frisch in erinnerung. eine wiederholung war für mich irgendwie nicht nötig.


vor allem haben sie selbt die persönlichen teile wie vasen, geschirr, lampen, ja,sogar uwes grossen flokati abgezogen. es scherte die beamten auch nicht, dass uwe als besitzer des gelände mit genehmigung für das kleine gebäude uns rechtmässige bleibe dokumentiert hatte.


das verwaltungsgericht war diesmal mit der gemeinde nicht zu frieden. die begründung der räumung war die "gefahr im verzug: feuer". ebenso sah unser anwalt keinen erfolg für den widerspruch. alles ging fürchterlich schnell und als wir morgens in trier beim verwaltungsgericht ankamen, war die behörde mit riesigem aufwand schon vor und auf dem gelände und das gesetz sah keine möglichkeit mehr für uns. trickreich hatten beamten auf dem weg nach trier gestanden und nutzten diese chance.


das gericht riet jedoch, weiterhin im zelt und pkw zu bleiben. wir hatten keine andere wahl. das bauamt kreis wittlich war bei einem besuch wie immer zu uns freundlich und duldend. irgendwann wurde es dann ende september jedoch nachts zu kühl, so dass ich einer schweren grippe unterlag (sonst äusserst selten) und wir von MPs und AT THE MOSEL endgültig aufgenommen wurden und sehr gerne in dieser wg geblieben wären.


die vermieterin war jedoch nicht einverstanden, sagen wir lieber die nachbarn. es gab erneute denunzierung für die freunde und die vermieterin drohte mit kündigung. in diesen zeiten gab es wirklich jeden tag eine neue backpfeife um die heissen ohren. schreckliche zeiten und ohne MP gar nicht denkbar.


peter s.gerichtsverhandlung verlief zum glück nicht so wie es sich die gemeinde gewünscht hatte. er erhielt 200 strafstunden (inklusive wickser und mittelfinger) und eine dicke bewährung : 2 jahre gefängnis mit 4 jahren bewährung. 1995 hätte ich ihn entweder nur können. diesmal dauerte es nur 3 tage inklusive wochenende. 1987 hatte ich durch die entfernung zu bayern 3 wochen gebraucht.


die gemeinde war mit diesem urteil natürlich nicht zufrieden und erschienen zum schrecken aller zum schluss bei der verhandlung im gerichtssaal, so dass auch der richter erstaunt war. nach der verhandlung nahm man ihm einfach den führerschein ab.


eine völlig unverständlicher tatbestand. peter s. war insgesamt 40000 km und mit uns 25000 km nicht nur unfallfrei, sondern höchst vorausschauend gefahren. sonst hätte ich nicht 7 jahre neben ihm gesessen. es ist ein hohn, dass man kiffern den führerschein wegnimmt, während alkoholiker auf der strasse ihr unwesen treiben.




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10. AT THE MOSEL:




erst im november 1997 war ich soweit, beim ersten blick in die zeitung diese basis hier zu finden, in der wir sehr zurückgezogen und in bewährung leben. ein gar kein schöner lebenszustand. open-jail. jeder CANNABIS consumer, der einmal eine bewährungszeit durchlaufen hatt, weiss wie hart diese zeiten sind. für nichts und wieder nichts. oder bestrafung für die hohe einstellung zur



NATUR




anna s. hat inzwischen von 5 jahren hauptschule im schnitt ein jahr gefehlt und von november 1998 bis februar 1999 die hauptschule in b.-kues ganz offen boykottiert. ihren abschluss wollte sie unbedingt in morbach machen. immerhin wurde sie anfänglich dazu gezwungen.


ohne grosse schwierigkeiten und wenig einsatz auch von mir hatten wir die behördengänge durch und anna s. konnte in knapp 5 monaten ihren abschluss in morbach mit einem noten durchschnitt von 2.7 machen.


zur zeit ist sie im zweiten jahr mit erfolg auf der hiesigen berufsfachschule und kann hier nicht nur ihre eigenen, sondern gemeinsamen interessengebiete abdecken. das bildungssytem findet sie wie freunde allerdings zu hart und ist natürlich stolz, dass ich es geschafft habe, sie so lange von den zuchtanstalten fern zu halten.


auch sie hält sich immer weniger in morbach auf und selbst in diesem kreis bewegen sich die ersten AT THE MOSEL nur zu.


und ich bin heilfroh, dass wir endlich eine vernünftige basis gefunden haben. es isr nicht nur das thema:




LEGALIZE IT



und mehr,
sondern das
leben
von anna s
. wird immer in
meinem vordergrund stehen.
sie ist genial und das grösste



LOVE



meines gesamten lebens.

peter s. hat inzwischen seit januar 02 auch unseren gemeinsamen lebensbereich verlassen. wir hatten uns schon 1992 als paar getrennt und seit 1993 bin ich im arbeitsbereich meinem eigenem roten faden entsprechend gelaufen. somit gibt es keine zusammenhänge mehr zwischen uns und die 2. fusion liegt inderweil auchso wieder in der scheidung, dass jeder seinen eigenen unikaten weg gehen kann..

28.02.02

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ONCE A PUNK, ALWAYS A PUNK.




MAMA COOL
EXTREMLY KIFFIN:
WIDERSTAND ZWECKLOS:
LEGALIZE IT



LOVE:
TATIANA S.:
STONED FOREVER





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